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OB Möller steht Rede & Antwort

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Fulda. Die Themen Verkehrsberuhigung im Bereich Lindenstrae/Nikolausstrae, Radwege in der Innenstadt und Ausfhrung von Rampen am B

Fulda. Die Themen Verkehrsberuhigung im Bereich Lindenstrae/Nikolausstrae, Radwege in der Innenstadt und Ausfhrung von Rampen am Beispiel der Wegeverbindung zwischen Finanzamt und Landgericht sowie im Bereich der Verbindung vom Caf Thiele zum Gemsemarkt hat Konstantin Traut aus Fulda in einer Anfrage an die Stadt kritisch hinterfragt.Sehr geehrter Herr Traut, mit dem Thema Radwege haben sie einen ganz aktuellen Diskussionsschwerpunkt angesprochen. Wie Sie sicherlich in verschiedenen Berichten wahrgenommen haben, sind wir derzeit dabei, unser Radverkehrskonzept fortzuschreiben. In absehbarer Zeit wird es vorliegen. Intensiv beschftigen wir uns in diesem Papier mit dem Ist-Zustand der Radwege und des Netzes in Fulda. Fr Ihre Anregung in punkto Markieren eines Radweges in der Bahnhofstrae danke ich Ihnen sehr. Dieser Gedanke ist in Vergangenheit zwar bereits andiskutiert worden, bislang aber nicht realisiert. Wir werden Ihren Vorschlag deshalb in der AG Verkehr, an der das Amt fr Straen- und Verkehrswesen (ASV), die Polizei und sowohl die stdtische Verkehrsbehrde als auch das Stadtplanungsamt beteiligt sind, erneut aufgreifen und mit Blick auf das Radverkehrskonzept errtern.

Eine allumfassende Tempo-30 Zone zwischen Heinrichstrae, Bahnhofstrae, Lindenstrae und Nikolausstrae wird es nicht geben. Heinrich- und Lindenstrae sind wesentliche Haupterschlieungsstraen fr den ffentlichen Verkehr. Die Bahnhofstrae zwischen Heinrich- und Lindenstrae ist als verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen, in dem nur Schrittgeschwindigkeit erlaubt ist. Die Sicherheit der Fugnger in der Nikolausstrae ist in den Kreuzungsbereichen durch Ampeln gegeben. Leider queren sicherlich Schler hufiger unachtsam die Strae. In diesem Punkt sind aus unserer Sicht auch die Eltern gefordert, ihre Kinder auf richtiges Verhalten hinzuweisen. Eine Tempo 30 Regelung in dem von den Ihnen angesprochenen Bereich das Risiko nie ganz ausschlieen knnen.

Die Treppenanlage am Behrdenzentrum ist nicht von der Stadt, sondern vom damaligen Staatsbauamt realisiert worden. Was die von Ihnen angesprochene Rampe im so genannten Telegraphengsschen, also der Verbindung entlang des Telekomgebudes zum Gemsemarkt, betrifft, ist anzumerken: Sie war bis jetzt nur ein Provisorium. Bautechnisch htte sie auch nicht als Kinderwagen und Rollstuhl geeignete Rampe ausgefhrt werden knnen. Wer bequem zum Beispiel als Rollstuhlfahrer den Gemsemarkt erreichen mchte, kann nur wenige Meter weiter die gut ausgebaute Passage zum Marktplatz benutzen.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen weiter geholfen zu haben und verbleibe

Ihr Gerhard Mller Oberbrgermeister Fulda

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