„Mütter für den Frieden“ aus Nigeria in Fulda

Frauen aus dem Norden Nigerias haben das Bistum Fulda besucht
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Frauen aus dem Norden Nigerias haben das Bistum Fulda besucht

Es war ein beeindruckender Besuch aus Nigeria, der nun im Rahmen des „Monats der Weltmission“ im Bistum Fulda zu Gast war: Vertreterinnen der „Mütter für den Frieden“ berichteten dabei eindrücklich von ihrer Arbeit und ihren Erlebnissen in Westafrika.

Fulda Oft selbst Opfer von Gewalt, setzen sich die „Mütter für den Frieden“ in Nigeria für ein friedliches Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen ein. Dafür werden sie in diesem Jahr auch mit dem „Aachener Friedenspreis“ ausgezeichnet. Im Rahmen des „Monats der Weltmission“ des katholischen Hilfswerks „missio“ waren sie gemeinsam mit Ordensschwestern, Priestern, Bischöfen und muslimischen Partnerinnen aus Nigeria in Deutschland zu Gast, um über ihre Arbeit zu berichten. 

Das Bistum Fulda besuchten dabei Frauen aus dem Norden Nigerias: Schwester Veronica Onyeanisi, Elizabeth Abuk und Amina Kazaure berichten über ihre Arbeit in der Krisenregion Kaduna. Dort setzen sie sich mit ihrem Netzwerk mit insgesamt rund 12.650 Frauen für ein gewaltfreies Zusammenleben zwischen Christen und Muslimen ein.

Gutes tun

Am 24. Oktober schließt der „Weltmissionssonntag“ den „Monat der Weltmission“ ab. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Lasst uns nicht müde werden, das Gute zu tun“. Während dieser weltweit größten katholischen Solidaritätsaktion wird in den Gottesdiensten in mehr als 100 Ländern die Kollekte für die Seelsorge und soziale Arbeit der Kirche in den 1.100 ärmsten Diözesen in Afrika, Asien und Ozeanien gehalten.

„Ich bitte alle Gläubigen im Bistum Fulda, auch in diesem Jahr an der Seite der Menschen und der Kirche im globalen Süden zu stehen“, sagt der Bischofsvikar für die Weltkirche, Weihbischof Professor Dr. Karlheinz Diez. „Unsere Verbundenheit hilft den Christinnen und Christen dort ungemein dabei, in ihren oft von Gewalt, sozialer Ungleichheit und Armut geprägten Gesellschaften Hoffnungsträger zu bleiben“.

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