Musik für Elfen: Grandioses Konzert von Madita Heigel

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Madita Heigels Klavierkonzert in der "antonius-Festscheune".

Das Publikum war begeistert vom "Lions"-Benefizkonzert mit der 16-jährigen Pianistin Madita Heigel.

Fulda - Rund 120 Besucher waren zum Benefizkonzert von Madita Heigel gekommen, das der „Lions Club Fulda-Bonifatius“ in der vergangenen Woche in der „antonius“-Festscheune veranstaltet hatte. Die 16-jährige Pianistin aus Lütter spielte ein breitgefächertes Programm, bei dem der Barock-Komponist Johann Sebastian Bach ein wenig aus dem Reigen der Romantiker Schumann, Liszt, Chopin und Rachmaninoff herausfiel. Mit vier Sätzen aus der „Französischen Suite in c-Moll“ von Bach eröffnete die Ausnahmepianistin das Konzert, dessen Erlös in das Projekt „Zukunft Frauenberg“ von „antonius-Netzwerk Mensch“ fließt. „Lions“-Präsidentin Christiane Thielen erwähnte in ihrer Ansprache, dass es den „Lions“ ein Anliegen sei, „die Entwicklungen am Standort Frauenberg weiter vorantreiben zu können“.

Nach den barocken Tänzen folgten sechs abwechslungsreiche Sätze aus Robert Schumanns „Papillons“ und das träumerische „Un sospiro“ aus den „Trois Études de Concert“ von Franz Liszt. Das Programm moderierte der Leiter der „Landesmusikakademie Schlitz“, Lothar R. Behounek. Mit Frédéric Chopins „Ballade Nr. 2“, in der sich ruhige mit äußerst anspruchsvollen Passagen abwechselten, ging es weiter. Der marschartige Beginn des „Prélude g-Moll“ von Sergej Rachmaninow folgte. Der russische Komponist ist einer von Maditas Favoriten, denn „seine Stücke sind so gewaltig und haben unglaublich schöne Harmonien“, so die Pianistin. Davon überzeugen konnten sich die Zuhörer in der Festscheune, in der vor Beginn sogar zusätzliche Stühle gestellt werden mussten.

„Es ist unglaublich, so viele Stücke auswendig und mit so einer virtuosen Fingerfertigkeit zu spielen“, „Wie schafft sie das neben der Schule noch so ein Konzert zu meistern?“ und „Woher nimmt Madita die Kraft? Die Stücke verlangen ihr ganz schön was ab“, sind Stimmen aus dem Publikum. „Ich habe dagesessen und wirklich Bilder in meinem Kopf gemalt. Es war Musik, die Elfen durch irgendwelche Weiden verfolgt“, drückte es die „Lions“-Präsidentin aus. Und Madita selbst sagte: „Es war ein gelungenes und sehr gut besuchtes Benefizkonzert mit aufmerksamen Zuhörern.“

Mit einem donnernden Fortissimo der „Étude cis-Moll“ aus den „Tableaux“ von Rachmaninow endete das Konzertprogramm, das die Zuhörer mit begeistertem und langanhaltendem Applaus bedachten. Als Zugabe spielte Madita ein „Allegretto“ von Béla Bartók und schlug damit den Bogen zur Musik des späteren 20. Jahrhunderts.

Madita Heigels Klavierkonzert in der "antonius-Festscheune".

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