Mit Musik Menschen berühren: Der volkstümliche Schlagerstar Oswald Sattler im Redaktionsgespräch

Redaktionsleiter Bertram Lenz, Sänger Oswald Sattler und Redakteur Christopher Göbel.
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Als "Barde der Berge" wird er bezeichnet, der Schlagerstar Oswald Sattler. Jetzt war er in der Redaktion von FULDA AKTUELL Und plauderte über Musik, Karriere und Privates.

Fulda - Man kennt ihn als „Barden der Berge“ oder als Ex-Mitglied der „Kastelruther Spatzen“. Oswald Sattler ist ein erfolgreicher Musiker, der bereits seit 40 Jahren auf der Bühne steht. Jetzt kam er zum Redaktionsgespräch zu „Fulda aktuell“ und plauderte über sich, sein Leben und natürlich das Konzert, das er am 2. Dezember in der Fuldaer St.-Elisabeth-Kirche geben wird.

Im Jahr 1975 war Sattler mit 18 Jahren Mitbegründer, Zweiter Sänger und Gitarrist der „Kastelruther Spatzen“, die sich schnell einen Namen im Schlager- und Volksmusikgenre machten. „Ich war dort 18 Jahre dabei. Das war in meiner Jugendzeit toll, aber irgendwann wurde mir der Rummel mit den vielen Terminen und Fernsehauftritten zuviel“, erzählt der bescheiden wirkende Volksmusiksänger im Südtiroler Dialekt. „Ich wollte gar keine Musik mehr machen, sondern nur noch Landwirt sein“. Unüblicherweise als fünftältester von acht Geschwistern übernahm er den elterlichen Hof im rund 6.000 Seelen zählenden Dorf Kastelruth. Dort begegnet er noch immer den anderen „Spatzen“, zu denen ein freundschaftliches Verhältnis besteht.

„Aber ich wurde immer wieder angesprochen, ob ich nicht doch weiter Musik machen wolle. Ich wollte nicht“, sagt der heute 59 Jahre alte Sänger, der verheiratet und Vater der beiden Söhne Daniel und Ivan ist. „Aber am Schluss habe ich mich doch überreden lassen und bin zu einer Plattenfirma gegangen“, erzählt er. Doch er hatte sich selbst ein Ziel gesetzt: 10.000 Platten sollten verkauft werden, ansonsten hätte er die Musiker-Karriere an den Nagel gehängt.

Gesetztes Ziel erreicht

Das Ziel wurde erreicht und so begab sich der sympathische Südtiroler wieder auf die Bühne – diesmal als Solo-Künstler. In Lich bei Gießen absolvierte er sein erstes Konzert. „Das hat dann funktioniert“, erinnert er sich an das Jahr 1996. Inzwischen ist er Sieger des „Grand Prix der Volkmusik“, Preisträger von zwei „Goldenen Stimmgabeln“ und hat mit seinen Alben mehrere Goldene Schallplatten bekommen.

Wichtig ist ihm bei seinen Liedern, die Menschen zu berühren. Auch seine Südtiroler Heimat ist ihm besonders wichtig: „Heimat ist dort, wo man sich wohlfühlt. Ich bin sehr mit der Natur verbunden“, sagt er. Seine Lieder handeln von Geschichten, die das Leben erzählt. Er schreibt seine Lieder nicht selber, vermittelt aber seinen Textern Ideen. „Beim Lieder schreiben habe ich bemerkt, dass es Menschen gibt, die das besser können als ich“, sagt Sattler schmunzelnd. „Ich habe eine gewisse Gabe, mit meinem Gesang die Menschen zu bewegen“, denkt er über sich selbst. In seinem Leben hilft ihm auch der Glaube. „Er hilft, mit dem nächsten besser klarzukommen“, sagt der 59-Jährige. Oswald Sattler ist oft mit sakralen Texten auf Tournee. „Es tut mir selbst gut, wenn ich ernste Texte über das Leben singe und bemerke, dass ich damit das Publikum bewege“, erzählt er. Er sei selbst ein nachdenklicher Typ, so dass ihm diese „Kirchenkonzerte“ eher liegen. Zumindest eher als seine volkstümlichen Schlager, die er beispielsweise in Festzelten singt.

Neue Lieder in Fulda

Auch in Fulda wird Sattler am 2. Dezember ein sakrales Konzert geben. In der Adventszeit stehen Weihnachtslieder auf dem Programm, ebenso wie neue Lieder mit sakralen Themen, die er bisher in der Domstadt noch nicht gesungen hat. Seit zehn Jahren ist Sattler Gast in Fulda. „Fulda ist eine Stadt, die sich sehr treu geblieben ist. Sakrale Lieder passen sehr gut ins katholische Fulda“, sagt er. Seine treuen Fans danken es ihm, denn das diesjährige Konzert ist bereits so gut wie ausverkauft.

„Es ist schön, dass den Menschen meine Musik gefällt. In den 40 Jahren meiner Karriere hat sich vieles verändert. Junge Menschen möchten andere Musik hören, aber ich bin stolz, dass ich meinen Fans die Musik bieten kann, die sie hören möchten“, freut sich der Sänger. „Und ich tue, was mir Spaß macht“, fügt er lächelnd hinzu.

Entspannung auf dem Feld

Oswald Sattler, der Entspannung als Landwirt auf dem eigenen Hof in Südtirol findet, hat sich in seinem Leben keine Ziele gesetzt. Mit Sänger-Kollegen ist er immer gut ausgekommen und er nimmt aus seinen Konzerten auch immer selbst etwas mit: „Es ist eine innere Freude für mich, wenn ich merke, das sich mit meinen Texten und Liedern das Publikum bewege, wenn ich merke, dass ich mit dem Publikum auf einer Wellenlänge liege. Es ist eine innere Genugtuung, wenn ich die Herz en der Menschen berühre“, sagt Sattler. Und genau das wird er am 2. Dezember in Fulda wieder tun.

Verlosung von fünf handsignierten CDs

„Fulda aktuell“ verlost fünf Exemplare des brandneuen Albums „Festliche Lieder“ von Oswald Sattler. Die CD ist erst ab dem 3. November im Handel zu bekommen – aber bei „Fulda aktuell“ sind sie sogar von Oswald Sattler handsigniert und bereits in der Redaktion. Um zu gewinnen, schreiben Interessierte bis zum kommenden Mittwoch (Datum des Poststempels), eine Postkarte mit dem Stichwort „Oswald Sattler“ an Fulda aktuell, Leipziger Straße 145, 36037 Fulda. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Exklusiver Verkauf der noch nicht im Handel erhältlichen CD "Festliche Klänge"

Fulda. Das neue Album „Festliche Lieder“ von Oswald Sattler kommt am 3. November in den Handel. Doch bei „Fulda aktuell“ ist die CD bereits ab Montag, 2. Oktober, zum Preis von 21,95 Euro exklusiv zu bekommen. Ebenfalls besonders daran: Jedes der bei „Fulda aktuell“ in limitierter Stückzahl angebotenen Exemplare ist vom Künstler handsigniert. Die Geschäftsstelle ist am Montag von 8.30 bis 17 Uhr geöffnet.

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