Musik und Texte aus dem Osten im Fürstensaal

Peter Simonischek und der Oboist Ramón Ortega Quero kommen im Februar in den Fuldaer „Fürstensaal“.
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Peter Simonischek und der Oboist Ramón Ortega Quero kommen im Februar in den Fuldaer „Fürstensaal“.

Kulturprogramm Mit Maske und 2Gplus-Regelung

Fulda. Bevor das „Schlosstheater Fulda“ im Laufe des Jahres in neuem Glanz wiedereröffnet wird, startet das Theater- und Musikmanagement der Stadt Fulda mit hochkarätigen Konzerten im „Fürstensaal“ musikalisch in das neue Jahr. Um einen sicheren Konzertbesuch zu ermöglich, gilt 2Gplus. Die Gäste benötigen also entweder den Nachweis über die dritte Impfung oder zusätzlich zum Impf- oder Genesenenzertifikat einen aktuellen Schnelltest.

Am Donnerstag, 10. Februar, um 20 Uhr erklingen „Schätze aus dem Osten“ mit dem Spanier Ramón Ortega Quero, einem der weltweit gefragtesten Oboisten. Der zweifache „ECHO Klassik“-Preisträger ist auf den bedeutenden Bühnen und bei namhaften Orchestern weltweit zu Gast.

Von dem polnischen Komponisten Krzysztof Penderecki gefördert, ist die Sinfonietta Cracovia eine herausragende musikalische Botschafterin für ein modernes weltoffenes Polen und zählt zu den renommiertesten polnischen Klangkörpern. Gemeinsam präsentieren die Musiker ein Programm mit fünf polnischen Komponisten, das durch Johann Sebastian Bachs „Oboenkonzert BWV 1055“ und Felix Mendelssohn Bartholdys „Lieder ohne Worte“ abgerundet wird.

Am Freitag, 25. Februar, um 20 Uhr präsentieren Peter Simonischek und das „delian::quartett“ „DSCH – Spuren eines Lebens“: Schostakowitschs Existenz im Zwiespalt zwischen Anpassung und Widerstand – den Spuren dieses Lebens gehen sie in ihrer Collage nach. Simonischek liest aus „Europe Central“, dem 2005 erschienenen „Krieg und Frieden für das 21. Jahrhundert“ des Amerikaners William T. Vollmann, in dessen Zentrum Schostakowitsch steht. Das „delian::quartett“ fügt nicht nur die klingenden Chiffren des musikalischen Widerstands hinzu, auch Schostakowitschs andere Facetten erklingen. Diese mit Herzblut und dramaturgisch zwingend konzipierte Folge unmittelbar ergreifender Prosa und damit verwachsener Musik lässt ein ganzes Dasein erfühlen und schafft eine intuitive Nähe zum Menschen Schostakowitsch, zu seinem Schicksal und seiner Musik, ohne bloß biografisch zu sein. Weitere Informationen finden Interessenten auf der Seite www.schlosstheater-fulda.de.

Neben der 2Gplus-Regelung ist das Tragen einer medizinischen Maske ist im gesamten Stadtschloss sowie am Platz während der Vorstellung erforderlich.

Tickets gibt es im Online-Ticketshop unter www.schlosstheater-fulda.de , telefonisch unter der Nummer 0661/1021483 oder per E-Mail an theater@fulda.de .

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