Nach Würth-Entführung: Erstes Phantombild

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Fahndungsaufruf: Die Polizei veröffentlicht erstes Phantombild des Täters, der am 17. Juni Markus Würth in Schlitz entführte.

Schlitz. Wie bereits berichtet, entführten bislang unbekannte Täter am Mittag des 17. Juni (Mittwoch) in Schlitz einen 50-jährigen Mann, Sohn von Reinhold Würth, Inhaber der gleichnamigen Schrauben-Dynastie aus dem schwäbischen Künzelsau. Im Folgenden erreichte die Eltern der vermissten Person eine Lösegeldforderung in Millionenhöhe. Zu einer Geldübergabe kam es jedoch nicht. Nach umfangreichen Ermittlungen der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft konnte das Opfer am Morgen des 18. Juni (Donnerstag) in einem Waldgebiet bei Würzburg-Kist unversehrt aufgefunden werden. Die Ermittlungen der mit 30 Beamten besetzten Soko "Hof" zu dem oder den Tätern dauern an.

In diesem Zusammenhang fahnden die Strafverfolgungsbehörden nunmehr nach einem weißen Kastenwagen mit roter Firmenaufschrift, der am Entführungstag und auch bereits Tage zuvor im Raum Schlitz gesehen wurde. Der Fahrer des Wagens soll zwischen 30 und 50 Jahre alt und unrasiert gewesen sein.

Er soll zudem kurze, dunkle Haare und ein schmales Gesicht gehabt haben. Von ihm wurde ein Phantombild erstellt. Für Hinweise hat die Polizei ein Call-Center eingerichtet, das unter der Telefonnummer (0800) 110 3333 oder im Internet unter der Mail-Adresse soko-hof@polizei-hinweise.de erreichbar ist.

Bei Rückfragen wird gebeten, sich an die Pressestelle der Staatsanwaltschaft Gießen zu wenden

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