Nachhaltigkeit im Mittelpunkt: DRK Fulda bietet in drei Kleiderläden und im Jedermanns eine breite Palette an

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Im „Jedermanns“ gibt es nahezu alles, was zum Wohnen und Leben nötig ist. Links Christian Erwin, Geschäftsbereichsleiter „Soziale Arbeit“ beim „DRK“.
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Spielzeug, Geschirr und Gläser gehören ebenfalls zum Sortiment des „Jedermanns“ in der Robert-Kircher-Straße.
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Im „Jedermanns“ gibt es nahezu alles, was zum Wohnen und Leben nötig ist. Links Christian Erwin, Geschäftsbereichsleiter „Soziale Arbeit“ beim „DRK“.

Das DRK Fulda bietet mit drei Kleiderläden und dem Sozialkaufhaus Jedermann eine breite Palette an Kleidung, Möbeln und Haushaltswaren.

Fulda - Wer beim Fuldaer Kreisverband des „Deutschen Roten Kreuzes“ (DRK) nur an den Rettungsdienst denkt, der irrt. Denn neben diesem Tätigkeitsfeld ist man unter anderem in der Altenpflege aktiv und unterhält zudem drei Kleiderläden und das Sozialkaufhaus „Jedermanns“. Und dort steht der Gedanke der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt des Handelns, wie im Gespräch mit „Fulda aktuell“ Christian Erwin betont. Er ist als Geschäftsbereichsleiter beim „DRK“ zuständig für „Soziale Arbeit“. Für Erwin sind bei diesem Thema zwei Dinge wichtig: „Zum einen sollen die Bürger auch weiter motiviert sein, für die Kleiderläden und für das ,Jedermanns’ zu spenden, zum anderen möchten wir Schwellenängste nehmen. Denn es ist falsch zu glauben, man dürfe vielleicht nur mit einem Berechtigungsschein bei uns einkaufen. Vielmehr ist, wie ja auch der Name schon sagt, jeder willkommen, um sich umzuschauen und etwas mit nach Hause zu nehmen. Das können sowohl praktische als auch schöne Dinge sein“. Geboten werde eine breite Vielfalt, die sogar auch Bücher und Schallplatten mit einschließt“. Generell sei man sehr zufrieden damit, wie stark die vier Einrichtungen im Bewusstsein der Bevölkerung verankert sind.

Die Kleiderläden (der Anfang wurde einst in der Florengasse gemacht) sind Am Rosengarten 12 und in der Dr.-Dietz-Straße 8 in Fulda sowie In den Gründen 2-4 im Künzeller Ortsteil Pilgerzell finden. Das Sozialkaufhaus „Jedermanns“ hat seinen Standort im früheren „Quelle“-Markt in der Robert-Kircher-Straße 17-21 in Fulda und kam 2016 quasi als Ergänzung zu den Kleiderläden hinzu. Während man in diesen vornehmlich noch gut erhaltene Textilien findet und mitunter auch Aktionstage durchgeführt werden („Jedes T-Shirt für einen Euro“) ist die Bandbreite im Kaufhaus natürlich größer und erstreckt sich von Möbeln über Haushaltsprodukte. Erwin legt Wert auf die Anfang bereits betonte Bedeutung der Nachhaltigkeit: Hier werden sinnvoll soziale und ökologische Aspekte miteinander kombiniert. Gerade der ökologische Ansatz ist sehr wichtig, denn heutzutage leben wir im Überfluss. Viele Bürger haben Möbel und andere Sachen und wissen vielleicht nicht, wohin damit. Und andere Menschen können sie gut gebrauchen“ . Die Bereitschaft zum Spenden jedenfalls sei sehr hoch, und auch wer vielleicht nicht mehr ganz so mobil ist, der muss sich keine Sorgen machen: „ Gegen eine geringe Gebühr liefern wir unseren Kunden große Möbelstücke direkt nach Hause. Und holen, falls jemand gerne etwas spenden möchte, das Mobiliar gerne auch kostenlos bei dem Betreffenden zu Hause ab“. Der Geschäftsbereichsleiter des „DRK Fulda“ appelliert daran, das eigene Zuhause genauer zu inspizieren, ob nicht etwas überflüssig sein könnte.

Gerade die Tage, die jetzt wieder länger würden, böten sich zum Entrümpeln hervorragend an. „Unsere Mitarbeiter in den Kleiderläden oder im ,Jedermanns’ freuen sich darauf“, erläutert Erwin. Diejenigen, die spenden, und diejenigen, die in den Kleiderläden und im „Jedermanns“ einkaufen, kommen übrigens bei Weitem nicht nur aus der Stadt Fulda, sondern aus dem ganzen Kreis Fulda. „Und sogar aus dem Vogelsbergkreis sind aktuell Menschen dabei“, erläutert er. Spendenanfragen nimmt das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Fulda, unter der Telefonnummer 0661/ 902910 gerne entgegen.

 

Hintergrund: Auftakt der Serie

Fulda -Das „Deutsche Rote Kreuz“, Kreisverband Fulda, gehört mit rund 500 aktiven ehrenamtlichen Mitgliedern und 850 hauptamtlichen Mitarbeitern zu einem der bedeutendsten gemeinnützigen Leistungserbringer der Region. „Fulda aktuell“ wird mit dieser Ausgabe damit beginnen, die einzelnen Bereiche des „DRK“ vorzustellen.

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