Nervenkitzel und Familienspaß beim Fuldaer Schützen-Volksfest

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Vorfreude auf das Schützen-Volksfest: Ulrich Klesper und Michael Heil („Hochstift“), Heiner Distel Junior, Nicole Leibold („Fulda aktuell“), OB Dr. Heiko Wingenfeld, Schützenvereins-Vorsitzender Jürgen Ruhl, Stefan Sitzmann („Pro Bahn und Bus“), Anna-Lena Haupt („Sparkasse“), Festwirt Thomas Bronswyk und Generalunternehmer Heiner Distel Senior.

Nur noch wenige Wochen, dann wird die "Ochsenwiese" wieder zum "Freizeitpark vor der Haustür".

Fulda - „Der Schützenverein ist der traditionsreichste Verein der Stadt und das Schützen-Volksfest ist das traditionsreichste Fest der Stadt“, sagte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld am Donnerstag bei der Vorstellung des neuen Programms. Mit der Familie Distel, den Generalunternehmern des Schützenfestes, verbinde die Stadt eine jahrzehntelange, enge Verbundenheit. Der OB – Schirmherr des Festes – dankte allen Schützen, Organisatoren und Sponsoren für die gemeinsame Leistung.

Ab dem 17. Juli wird auf der „Ochsenwiese“ aufgebaut und am 28. Juli fällt der Startschuss. 44 Fahrgeschäfte, Attraktionen und Buden wird es in diesem Jahr geben. „Ein Highlight ist das fabrikneue Riesenrad ,Grand Soleil', das mit 48 Metern Höhe und geschlossenen Gondeln erstmals in Fulda dabei ist“, sagte Heiner Distel Junior. „Es ist das größte Riesenrad, das jemals beim Schützen-Volksfest dabei war“, fügte er hinzu.

Gerüttelt und geschüttelt

Eine Wildwasserbahn namens „Big Splash“ und begehbare Wasserbälle („Walking Waterballs“) sorgen auch an heißen Tagen für Abkühlung. Fans des Nervenkitzels werden mit den Fahrattraktionen „Take Off“ durch die Luft gewirbelt. Ebenfalls neu in Fulda ist „Devil Dance“, bei dem mit Hochgeschwindigkeit gerüttelt und geschüttelt wird. Wieder dabei ist der „Flip Fly“, der die Passagiere durch die Luft wirbelt.

Wer es ruhiger mag, ist mit der Berg-und-Talbahn „Starlight“ gut bedient und auch die Kleinsten kommen mit den Fahrgeschäften „Jumbo-Flug“, „Kettenflieger“ oder „Fantasy World“ auf ihre Kosten. Nicht fehlen darf natürlich der „Distel Autoscooter“ und mit dem Laufgeschäft „Lach+Freu-Haus“ ist Familienspaß garantiert.

„Für das Musikprogramm im ,Ochsenzelt' haben wir nicht gespart“, erläuterte Festwirt Thomas Bronswyk. Bei stets freiem Eintritt gibt es an jedem Abend des Schützen-Volksfestes Musik auf der Bühne. Mit dabei sind „Die 2 Schweinfurter“, „Die Kalbacher“, „Estanas“, „Duo Starlight“, „Trio Borderline“ und „Die Eldorados“. Kulinarisches Highlight im Zelt sind nach dem Erfolg im vergangenen Jahr die frisch gebratenen Hend'l und Hax'n. Neu aufgelegt werden die „Ladies Night“ am Montag und die „Bayerische Nacht“ am Samstag.

„Zwei Feuerwerke umrahmen das Fest“, sagte Generalunternehmer Heiner Distel Senior. „Beim großen Brillant-Höhenfeuerwerk am 4. August gibt es musikalische Untermalung. Ich empfehle, sich dieses Ereignis vom Festplatz aus anzuschauen und anzuhören“, sagte Distel.

Im Schießzelt hinter dem „Ochsenzelt“ finden mehrere Preisschießen statt. „Beispielsweise können am Familientag kostenlos schießen“, sagte Jürgen Ruhl, Vorsitzender des Fuldaer Schützenvereins. Der Verein lädt auch an einem Tag Bewohner von „antonius – Netzwerk Mensch“ zum Schützen-Volksfest ein. Die Proklamation um die Schützenkönigin Gabriele Klinger findet am 29. Juli im Ehrenhof des Stadtschlosses statt.

Die „Schützenfesttaler“

Wie in den vergangenen Jahren gibt es natürlich auch die „Schützenfesttaler“ von „Fulda aktuell“ und der „Sparkasse Fulda“, mit denen 20 Prozent kostengünstiger gefeiert werden kann. Der Verkauf des beliebten Zahlungsmittels startet am 10. Juli in der Geschäftsstelle von „Fulda aktuell“ sowie in fünf „Sparkassen“-Filialen (Fulda, Petersberg, Flieden, Großenlüder und Hünfeld). Die Taler sind auf 15.000 Stück limitiert. „Sie sind nicht mehr wegzudenken“, sagte Distel Senior. Schnell sein lohnt sich also ab dem 10. Juli. Die „Schützenfesttaler“ werden bei allen Geschäften des Schützen-Volksfestes akzeptiert.

Und auch in den Nachtbussen von „Pro Bus und Bahn“ kann man die Heimfahrt mit diesem Taler zahlen: „Wir bieten wieder vier Nachtbuslinien an. In klimatisierten Niederflurbussen geht es nach Petersberg, Fulda-Galerie/Sickels, Niesig/Aschenberg/Horas und mit der Rhönbahn bis Gersfeld“, sagte Stefan Sitzmann von „Pro Bahn und Bus“.

„Wir haben vor einigen Jahren ein Sicherheitskonzept erarbeitet, das jedes Jahr erneuert wird“, erläuterte Heiner Distel. Dafür arbeitet der Generalunternehmer eng mit dem Ordnungsamt der Stadt Fulda zusammen. „Ich garantiere den Besuchern ein sicheres Schützenfest“, sagte er. Tempolimits und Parkverbote in der „Magdeburger Straße“ gehören ebenso zum Sicherheitskonzept wie Sicherheitspersonal auf dem Festplatz.

Starschuss ist am Freitag, 28. Juni, um 20 Uhr mit dem traditionellen Fassanstich durch Bürgermeister Dag Wehner. Weitere Informationen gibt es unter www.schuetzen-volksfest.de im Internet.

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