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Neubau der Aquasalis-Therme Bad Salzschlirf nimmt weitere Hürde

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Gesucht wird finanz- und sachkundiger Partner aus der Privatwirtschaft / Details am 31. Januar bei Gemeindevertretersitzung

Bad Salzschlirf - Das von Bürgermeister Matthias Kübel vorgeschlagene Betreibermodell für eine neue Therme in Bad Salzschlirf hat die nächste Etappe des mehrschrittigen Beschaffungsverfahrens genommen: die vorbereitenden Wirtschaftlichkeitsberechnungen bescheinigen einen deutlichen Effizienzvorteil für eine Realisierung des Neubaus zusammen mit einem Partner aus der Privatwirtschaft. Damit bestätigen die Berechnungen die Einschätzung, dass eine neue Therme nur mit einem finanz- und sachkundigen Partner umgesetzt werden kann.

Die Ergebnisse werden der Öffentlichkeit in der Gemeindevertretersitzung am 31. Januar vorgestellt. Sie werden darüber hinaus benötigt, um die gegenüber dem Bürgermeister getroffenen Förderzusagen weiter aushandeln und intensivieren zu können. Die Verhandlungen finden zusätzlich zur Kreis- und Landesebene auch mit Vertretern von Bund und EU statt, wie aus dem Rathaus mitgeteilt wird.

Unmittelbar nach Abschluss dieser Phase des Beschaffungsverfahrens wurde am vergangenen Freitag durch die von den politischen Gremien eingesetzte Steuerungsgruppe für den Thermenneubau die nächste Phase eingeleitet. In einem sogenannten Markterkundungsverfahren werden nun potentielle Partner öffentlich aufgefordert, ihre Bereitschaft für das Projekt zu bekunden. Dabei werden auch die im Rathaus bereits eingegangenen Anfragen von Betreibern Berücksichtigung finden.

Das Bauvorhaben folgt einem juristisch streng reglementierten und mehrschrittigen Vergabeverfahren. Das Hessische Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) schreibt vor, dass ein Bauprojekt mit Beteiligung privater Partner nur bei nachgewiesenen Wirtschaftlichkeitsvorteilen fortgesetzt werden darf. „Meine Aufgabe ist es, auf die saubere Einhaltung der Verfahrensschritte zu achten, um nicht später wegen formaler Fehler auf Fördergelder verzichten oder wieder von vorne beginnen zu müssen“, so Kübel zu dem komplexen und detailtiefen Vergabeverfahren. „Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit!“ Aber auch wegen der millionenschweren Baukosten seien gründliche Berechnungen eine Selbstverständlichkeit, so der Rathauschef abschließend.

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