Neue Biologiefachräume an der Freiherr-vom-Stein-Schule Fulda laden zum Experimentieren ein

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Stadt Fulda hat 550.000 Euro investiert

Fulda - Den Aufbau eines echten Herzens untersuchen, das Gefieder eines Buntspechts unter die Lupe nehmen oder eine Zwiebelhaut unter dem Mikroskop betrachten – der Schulunterricht im Fach Biologie lebt von solchen anschaulichen Experimenten. Die neu gestalteten Biologie-Fachräume an der Freiherr-vom-Stein-Schule bieten nun beste Voraussetzungen dafür. Bei einer kleinen Feierstunde im Beisein des Fuldaer Schuldezernenten, Bürgermeister Dag Wehner, wurden die Räume offiziell eröffnet.

Unter dem Motto „Hörsaal und feste Schülertische raus – Experimentiertische und Laborausstattung rein“ sind moderne Unterrichtsräume entstanden, die sowohl die theoretische Durchdringung als auch experimentelle Erarbeitung einer Fragestellung in optimaler Weise ermöglichen. Der Clou: Durch den Einbau von fünf Schü-lerarbeitsplätzen mit Abzugsanlagen (Digestoren) besitzt einer der neuen Fachräume nun echten Laborcharakter und ermöglicht auch eine fächerübergreifende beziehungsweise –verbindende Nutzung mit dem Fach Chemie.

Die Stadt Fulda hat für die neue Ausstattung, die übrigens auch eine Sammlung von Tierpräparaten umfasst, die stolze Summe von 550.000 Euro in die Hand genommen – eine Investition, die sich in jedem Falle lohnt, wie Bürgermeister Wehner bei der Eröffnung betonte. Er ermunterte die Schülerinnen und Schüler zugleich, sich von der modernen Ausstattung inspirieren und animieren zu lassen, vielleicht selbst eine Forscherkarriere ins Auge zu fassen. Sein Dank galt allen, die auf fachlicher und baulicher Seite zum Gelingen des Projekts beigetragen haben.

Die Biologiefachschaft der Freiherr-vom-Stein-Schule mit Fachvorsteher Lutz Schleicher an der Spitze hatte zunächst ein Konzept zur Umgestaltung der Biologiefachräume erarbeitet. Zukünftige Unterrichtsvorhaben im Fach Biologie sollen danach einen noch stärkeren Schwerpunkt im Bereich Demonstrations- und Schü-lerexperiment haben. Und Schulleiter Dr. Ulf Brüdigam verdeutlichte: „Die aufwendige Modernisierung und komplette Neugestaltung ermöglicht die Nutzung moderner Lehr-Lern-Konzepte, bei denen Handlungs- und Erfahrungsorientierung sowie kooperatives und forschend-entdeckendes Lernen eine zentrale Rolle spielen.“

In gut zweieinhalb Monaten Bauzeit wurden unter Federführung des städtischen Gebäudemanagements zunächst alte Bodenbeläge, Estrichteile, Türen, Mobiliar und auch eine massive Trennwand demontiert und dann Elektrobauteile, Abzugs-anlagen, Gas- und Wasserinstallationen, Bodenbeläge, Wände, abgehängte De-cken sowie das gesamte Mobiliar neu verbaut. Ausgebaut wurde in einem Raum die alte Hörsaalbestuhlung, die noch an den traditionellen Frontalunterricht früherer Jahrzehnte erinnerte.

Die neuen Räume verfügen nun nicht nur über bewegliche Experimentiertische, die eine flexible Sitzordnung und die Bildung kleiner Arbeitsgruppen ermöglichen, sondern darüber hinaus über modernste Medientechnik. Sie sind in das flächendeckende WLAN der Schule eingebunden, verfügen über Beamer und Akustikanlage. Damit unterstützen sie das selbstständige Lernen und die Erprobung entsprechender Präsentationsformate.

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