Neue Details: Pilot äußert sich nicht zum Unfall

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Neue Details zum gestrigen Flugunfall auf der Wasserkuppe. Flugzeugpilot äußert sich nicht zum Unglück.

Wasserkuppe - Die Parkplätze auf der Wasserkuppe sind gut gefüllt. Viele Wanderer und Besucher genießen die letzten schönen und sommerlichen Tage auf Hessens höchstem Berg. Die Gastronomiebetriebe sind gut besucht, nichts erinnert an den schrecklichen Unfall, der sich am gestrigen Sonntagmittag ereignet hat.

Am heutigen Montag werden die Ermittlungen zum Flugunglück von der Kriminalpolizei Fulda und der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung weitergeführt. Die verunfallte Cessna wurde mittlerweile von der Unfallstelle abgeschleppt. Klar ist, dass es sich bei dem Piloten um einen 56-jährigen Mann aus Ludwigshafen handelt. "Es handelt sich um einen erfahrenen Piloten", erklärt Martin Schäfer, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Osthessen. Die Maschine mit vier Insassen, sei um 15 Uhr in Mannheim gestartet und planmäßig um 15.45 angekommen. Laut mehreren Zeugenaussagen sei die Cessna auf der Landebahn "aufgesetzt und wieder durchgestartet". Dabei soll sie die Landesstraße überquert und die Schranke, hinter der sich die drei Todesopfer befanden, durchbrochen und die Opfer dabei tödlich verletzt haben.

Am Ende der Landebahn sei die Maschine zum stehen gekommen. Bei den drei tödlich verletzten Personen handele es sich um eine Mutter mit ihren beiden Kindern, einer 12-Jährigen und ihrem 11-jährigen Bruder. Die Familie stammt aus dem Main-Kinzig-Kreis. Auffällig sei gewesen, dass die Maschine "erst relativ spät" die Landebahn berührte. Am gestrigen Sonntag seien die Flugbedingungen gut gewesen. Wie es zu dem tragischen Unfall gekommen ist, ist noch nicht geklärt. "Der Pilot äußert sich zurzeit nicht", so Schäfer. Die Insassen der Cessna wurden bei dem Unfall leicht verletzt.

Auch Landrat Bernd Woide äußert sich zum tragischen Unglück. Er selbst machte sich am gestrigen Sonntag ein Bild von der Unfallstelle. "Der schreckliche Unfall auf der Wasserkuppe ist eine Tragödie. Unsere Gedanken sind bei der Familie der Opfer, die mit diesem unfassbaren Geschehen und dem großen Verlust leben muss. Wir sprechen allen Angehörigen und Freunden unser Mitgefühl aus und wünschen ihnen Beistand und Menschen, die sich kümmern und ihnen in der Trauer festen Halt geben ", sagt Woide. Er wolle bis zur Klärung der Unfallursache und des Hergangs keine weitere Kommentierung abgeben. "Auch für Schlussfolgerungen ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt. Dieser verhängnisvolle Landeunfall wird akribisch untersucht, die Ermittlungen werden von Staatsanwaltschaft und Experten der Flugunfalluntersuchung geführt. Alle Beteiligten werden zur Aufklärung beitragen. Bis dahin sollten sich alle jeglicher Theorien über die Ursachen und den möglichen Hergang der Tragödie enthalten. Das gebietet der Respekt vor den drei Menschen, die so früh und auf entsetzliche Weise ihr Leben verloren haben", heißt es weiter in einem Statement des Landrates. Woide dankt allen Rettungskräften für ihre "rasche und professionelle Arbeit.

Die Polizei sucht derweil weitere Zeugen des Unglücks. Die Polizei sucht weitere Zeugen, die Hinweise, Fotos oder Videos zu dem Flugunfall am gestrigen Sonntag, 14. Oktober, auf der Wasserkuppe geben können. Die Fotos und Videos können Sie unter folgender E-Mail-Adresse flugunfall-wasserkuppe@polizei-hinweise.de an die Ermittler weiter leiten. Ferner können Sie über ein Hinweisformular neben der Übersendung von Fotos und Videos auch schriftliche Angaben zum Unfallhergang angeben. Dieses Formular können Sie im Internet unter www.polizei-hinweise.de/flugunfall-wasserkuppe aufrufen und ausgefüllt an die Polizei versenden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung", heißt es in einer Presseerklärung.

Mehr zum Thema: Tödlicher Flugunfall auf der Wasserkuppe: 39-jährige Mutter und ihre zwei Kinder getötet

                           Tragisches Flugunglück auf der Wasserkuppe: Zwei Frauen und ein zehnjähriger Junge tot

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