Susanne Saradi führt Caritasverband Fulda/Geisa

Durch Corona-Pandemie warten neue Herausforderungen auf Mitarbeitende und Ehrenamtliche der Caritas

Fulda - Zum 1. Juli hat Diplom-Sozialpädagogin Susanne Saradj die Geschäftsführung des Caritasverbandes für die Regionen Fulda und Geisa übernommen. Sie ist für 187 Mitarbeitende und gut 120 Ehrenamtliche verantwortlich.  Saradj leitet den größten regionalen Caritasverband im Bistum Fulda und ist die erste Frau in der Geschäftsführung der vier regionalen Caritasverbände.

Er bedauere sehr, dass durch die Corona-Pandemie eine offizielle Einführung im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung nicht möglich sei, so Vorstandsvorsitzender Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau, Neuhof. Susanne Saradj, die in den letzten zwei Jahren als Ressortleiterin in der Kinder- und Jugendhilfe im Diözesancaritasverband gearbeitet habe, sei aber im Regionalverband keine Unbekannte, da sie bis zum Jahr 2018 zehn Jahre als Teamleiterin im Bereich Menschen mit psychischen Erkrankungen und Abhängigkeitserkrankungen tätig war. Vorstand und Mitarbeiterschaft freuen sich auf die neue Zusammenarbeit.

Obwohl der Regionalcaritasverband finanziell und personell gut aufgestellt sei, hätten sich mit der Corona-Pandemie neue Herausforderungen ergeben, so Vonderau. Im Caritasverband für die Regionen Fulda und Geisa erhalten eine Vielzahl von Menschen unter anderem beraterische Hilfe. Durch die Ereignisse der Vergangenheit konnte diese nur per Telefon oder Internet geleistet werden. Der persönliche Beratungskontakt wird langsam wieder aufgebaut. Die fünf zum Verband gehörenden Caritas-Sozialstationen haben ihre ambulante häusliche Pflege unter Berücksichtigung aller Hygienevorschriften aber kontinuierlich weitergeführt.

Der Vorsitzende und sein Stellvertreter Norbert Krimmel, Sargenzell, zollten Diplom-Sozialarbeiter Werner Althaus hohe Anerkennung. Nach dem Ausscheiden von Geschäftsführer Christian Reuter habe er in der Vakanz als Abwesenheitsvertreter die Aufgaben der Geschäftsführung zusätzlich zu seiner Fachbereichsleitung „Allgemeiner Sozialdienst“ übernommen und in seiner kompetenten, professionellen und ruhige Art erfolgreich getätigt.

Susanne Saradj betonte, dass sie sich sehr willkommen fühle. Sie wünsche sich eine gute und transparente Zusammenarbeit auf allen Ebenen des Verbandes. Ihr Ansatz sei grundsätzlich lösungsorientiert, gerade unter Berücksichtigung der Nachwirkung der Corona-Pandemie. Wichtig seien ihr auch die weitere gute Zusammenarbeit mit den sozialen Netzwerken, den kirchlichen und sozialpolitischen Gremien in Stadt und Landkreis Fulda und im thüringischen Teil des Bistum, der zum Wartburgkreis gehört.

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