Neue Tarife in Fulda: Drei Parkzonen sollen für Harmonisierung sorgen

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Bürgermeister Dag Wehner und Thomas Flügel, Leiter  der Abteilung Straßenverkehrs und Parken bei dem Pressegespräch zum Thema Neuordnung der Parkgebührenordnung.  

Gestern luden Bürgermeister Dag Wehner und Thomas Flügel zu einem Pressegespräch zum Thema Parkzonen in Fulda.

 Fulda - Aus 22 unterschiedlichen Tarifmodellen sollen drei werden. „Die Parkgebührenordnung ist ein umfassendes und komplexes Thema“, sagt Bürgermeister Dag Wehner, der als zuständiger Verkehrsdezernent gemeinsam mit Thomas Flügel, Leiter der Abteilung Straßenverkehr und Parken, zu einem Pressegespräch geladen hatte. 

Grund waren zahlreiche Nachfragen zu in der Stadtverordnetensitzung beschlossenen Neufassung der Parkgebührenordnung. „Die Tarife werden harmonisiert“, so Wehner und Flügel fügt an: „Diese Änderungen haben keine fiskalischen Gründe, sondern sind nach 17 Jahren nötig.“ Rund zwei Millionen Euro verdiene die Stadt mit den Parkgebühren. Neu sind die Staffelung von 20, 40 und 60 Minuten. In der Zone Eins wird die eine Stunde nun 1,50 Euro kosten. „Manche Parkplätze werden günstiger, einige teurer“, erklärt Flügel. Das Parken in der Zone Drei wird nicht überall bewirtschaftet werden. Die 182 Parkplätze in der Kernzone der Stadt sollen für Kurzparker zur Verfügung stehen. „Innerhalb der Zonen soll es auch möglich werden, den Parkschein mitzunehmen“, erklärt Wehner. Aber wie, sei noch in der Planung. „Wer für die Zone Zwei bezahlt hat, kann dann nicht in der Zone Eins parken. Auch mit einer Nachzahlung wird das nicht funktionieren“, so Wehner weiter. Ebenso wird es in der Zone Zwei nicht überall möglich sein, ein Tagesticket zu ziehen.

Anwohnerparken 

Auch das Thema Anwohnerparken wird im Zuge der Neuordnung angepackt. „Nur noch Bürger, die in einer Fußgängerzone wohnen, erhalten einen Bewohnerparkausweis“, so Flügel. Und auch in der Rhönstraße wird es keine Bewohnerparkausweise mehr geben. „Diese Regelung wurde für den Bau des ,Hotel Mitte’ gefunden. Warum sie bis heute gilt, kann uns keiner erklären“, sagt der Bürgermeister. Ab dem 1. Juli soll die neue Parkgebührenordnung in Kraft treten. „Nach und nach werden wir die Parkautomaten umstellen“, erklärt Wehner. Es wird eine Weile dauern, bis die 162 Parkscheinautomaten für rund 3.000 Parkplätze im Stadtgebiet umgestellt worden sind. Die 53 alten Parkuhren werden im Zuge von Bauarbeiten Stück für Stück erneuert. „Jeder Bürger fühlt sich von dieser Umstellung betroffen, daher muss die Änderung sauber kommuniziert werden“, so Wehner.

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