1. lokalo24
  2. Lokales
  3. Fulda

Neuer Regionalmarkt „Handgemacht in Tann“

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Bertram Lenz

Kommentare

Die Protagonisten: Dieter Kehl, Thomas Ziegler, Bürgermeister Mario Dänner und Michael Zörgiebel (von links)
Die Protagonisten: Dieter Kehl, Thomas Ziegler, Bürgermeister Mario Dänner und Michael Zörgiebel (von links) © Lenz

In der Rhönstadt Tann tut sich einiges: Der „Gewerbe- und Verkehrsverein“ sowie die Wirtevereinigung rund um Dieter Kehl haben den Versuch gestartet, das Marktgeschehen zu beleben.

Tann Dazu hatte es vor gut zwei Jahren eine erste Zusammenkunft gegeben, erste Details wurden nun am Donnerstagabend im kleinen Saal der Rhönhalle öffentlich gemacht. An dem Pressegespräch nahmen auch Bürgermeister Mario Dänner, Thomas Ziegler als zweiter Vorsitzender des „Gewerbe- und Verkehrsvereins“ sowie Michael Zörgiebel, Leiter der Tourist-Information, teil. Dänner sprach denn auch von einem „sehr wichtigen Thema“, bei dem man die Elemente Regionalität, Wertschöpfung, Gastronomie sowie Kulinarik miteinander verbinde.

Hier nun die wichtigsten Überlegungen: Geplant ist, immer am ersten Mittwoch im Monat, von 15 bis 20 Uhr einen Regionalmarkt abzuhalten, der sich aus Gastronomen sowie vorrangig aus Tanner Anbietern aller Art (Handwerk, Direktvermarkter, Deko) zusammensetzen soll. Die Gastronomie soll sich dabei mit ihrer ganzen Vielfalt präsentieren, beispielsweise auch unter Berücksichtigung wechselnder kulinarischer Themen.

Wie Kehl sagte, soll es sich anders als in den umliegenden Städten und Gemeinden um keinen typischen Wochenmarkt handeln und deshalb auch eine überregionale, touristische Wirkung erzielen. „Wir wollen Tann beziehungsweise seine heimischen Betriebe und ihre Erzeugnisse in den Fokus rücken und zeigen, was es hier bei uns so alles gibt“. Das Motto lautet „Handgemacht in Tann“.

Die Idee sei bei einer ersten Besprechung von Gewerbetreibenden, Einzelhändlern und Gastronomen auf eine sehr gute Resonanz gestoßen. Kehl: „Uns allen ist klar, dass wir da einen langen Atem brauchen. Aber wir wollen eine breite Qualität anbieten und eine schöne, gemütliche Atmosphäre, in der sich nicht nur Einheimische, sondern auch auswärtige Gäste wohlfühlen“.

Bei der Stadt seien die Überlegungen auf fruchtbaren Boden gestoßen, zumal Bürgermeister Dänner auf die Idee gekommen war, Fördermittel aus dem Programm „Zukunft Innenstadt“ zu beantragen. Diese wurden genehmigt, und so werden die insgesamt rund 80.000 Euro, die die zehn Holzbuden kosten werden, zu 90 Prozent gefördert. „Wir wollen neue Wege gehen und uns weiter entwickeln, ohne auf das Bewährte zu verzichten“, so Dänner. Maimarkt, Wirtefest und Klasmarkt soll es auch weiterhin geben.

Geplant ist, dass die Premiere im Mai über die Bühne gehen soll. Dann werden auch die 2,50 x 3 Meter großen Buden fertig sein. Zörgiebel sprach von qualitativ hochwertigen Hütten, die rund um den Marktplatz stehen werden.

Am Ende waren sich die vier Protagonisten einig, dass sich das „Experiment Markt“ langsam entwickeln müsse. Gleichwohl werde es eine große Bereicherung für die Rhönstadt darstellen und die Leistungen beziehungsweise die Produkte der sich abwechselnden Marktbeschicker auch über die Region hinaus bekannt machen.

Auch interessant

Kommentare