Hünfelder "Ki Sports" soll eine Stätte des Wohlfühlens werden 

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Felix Kircher will sein neues Fitness-Studio in der Hünfelder Brückenmühle im Februar 2018 eröffnen

Hünfeld - Ob man jetzt nach Hünfeld hineinfährt oder die Haunestadt verlässt: an der Brückenmühle führt kein Weg vorbei. Seit Jahrhunderten schon prägt der markante Bau das Stadtbild, und geht es nach Felix Kircher, dann soll ab 1. Februar 2018 der Weg nicht nur vorbei, sondern hinein in sein Fitness-Studio „Ki Sports“ führen.  Der 24-Jährige ist optimistisch, auch wenn derzeit noch alles nach Baustelle ausssieht.

 „Wir haben ja erst am 1. November mit den Umbauarbeiten begonnen“, betont Kircher während eines Ortstermins von „Fulda aktuell“. Zum genannten Zeitpunkt wird zunächst ein Teil eröffnet und im Sommer 2018 dann auch die dritte Etage fertig sein.   „Ich lebe Sport“, sagt der begeisterte aktive Handball- und Fußballspieler, der eigene Erfahrungen gerne an seine zukünftigen Kunden weitergeben will. Das Terrain ist dabei ein altvertrautes, denn die Brückenmühle ist seit 1914 im Besitz der Familie Kircher.

Der 24-Jährige ist aktuell noch an der Fernuni in Potsdam eingeschrieben, wo er Angewandte Sportwissenschaften studiert. Sein „Ki Sports“ soll, so schwebt ihm vor, eine Stätte des Wohlbefindens werden, wo man sich  – ähnlich wie in einem Verein – gerne aufhält und sich in einer Gemeinschaft geborgen fühlt. Dazu soll eine Art Lounge geschaffen werden, in der sich die Trainierenden nach den Übungen aufhalten und Sportevents aller Art verfolgen können. Auch Veranstaltungen anderer Art oder Wettbewerbe soll es geben. Das Studio wird übrigens mit dem Zusatz „Fitness & Healthclub“ versehen.

„Die Lage ist für das  ,Ki Sports’ einfach perfekt“, so Kircher, der in Zukunft auch eine angrenzende Wiese als Outdoorbereich für Fitness und Sauna sowie den kompletten Ausbau der dritten Etage in seine Studio-Pläne mit einbeziehen möchte. Doch dies sind noch Zukunftsvisionen, in die aktuellen Maßnahmen investiert er insgesamt rund 350.000 Euro. Ganz wichtig ist für ihn, darauf hinzuweisen, „dass etwas gänzlich Neues entsteht“. Die Räumlichkeiten wurden komplett kernsaniert, und das alte Studio ist gar nicht mehr wiederzukennen.

 Insgesamt werden die künftigen Nutzer der neuen Geräte von einer hellen und sehr freundliche Atmosphäre empfangen. Der 24-Jährige glaubt, dass es in seiner Heimatstadt einen Bedarf gibt für ein solches „Studio für Jedermann“. Auf rund 1.200 Quadratmetern soll es neben Kraft- und Ausdauergeräten auch einen Faszien- und Beweglichkeitszirkel sowie einen Athletik- und Functionalbereich geben. Eine Leistungsdiagnostik werde das Angebot in Zukunft abrunden. Denn der Sportbegeisterte verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und will den Menschen nahebringen, „wie bedeutsam Sport für die Gesundheit ist.“

Die Prävention soll dabei einen sehr wichtigen Teil einnehmen, denn der junge Geschäftsmann war selbst mehrere Jahre lang verletzt, weil ihn Überlastungsschäden plagten. Während dieser Zeit habe er die Bedeutung von Prävention erkannt. Verlassen kann sich Kircher  auf ein „sehr authentisches Team, das sich auch privat untereinander gut kennt“. Jeder sei für sich auf seinem Gebiet ein (sportlicher) Experte. „Das passt alles“, so das Fazit Kirchers, dem übrigens auf lange Sicht eine Art „Sport und Gesundheitszentrum“ vorschwebt, in dem Synergien geschaffen werden und  Ärzte, Physiotherapie und Fitness-Studio an einem Ort zu finden sind.

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