Neues ´Insturment´

Fulda. Welche Branchen sind in der Region in welchem Umfang vertreten?" Wie entwickeln sich einzelne Wirtschaftsbranchen in der Reg

Fulda. Welche Branchen sind in der Region in welchem Umfang vertreten?" Wie entwickeln sich einzelne Wirtschaftsbranchen in der Region Fulda?", Wie entwickelt sich die Bevlkerungsstruktur?", Wie hoch ist das Bildungsniveau?", Wie stellt sich die Ausbildungssituation dar?" - Solche und hnliche Fragestellungen bilden die Basis fr die Schaffung eines neuen Instrumentes der Bundesagentur fr Arbeit: Der Arbeitsmarktmonitor, der fr die Region Fulda vorliegt und nun im Rahmen einer Pressekonferenz in der Agentur fr Arbeit Fulda vorgestellt wurde.

Der Arbeitsmarktmonitor besteht aus zwei Hauptkomponenten. Zum einen geht es um die Einschtzung der Beschftigungsentwicklung in den nchsten sechs Monaten. Dabei nimmt die Agentur fr Arbeit Fulda gemeinsam mit den Partnern der Wirtschaft eine Einschtzung fr die 25 beschftigungsstrksten Branchen im Landkreis Fulda vor. Diese Branchen decken knapp 90 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschftigten ab. Der Abstimmungsprozess, der auf der Basis der von der Bundesagentur fr Arbeit zusammen gestellten Daten aufbaut, wird halbjhrlich fortgeschrieben. Die ersten Erfahrungen zeigen, dass wir in unseren Einschtzungen, die wir mit den Partnern der Wirtschaft gemeinsam vorgenommen haben, richtig lagen", stellt Waldemar Dombrowski, Vorsitzender der Geschftsfhrung der Arbeitsagentur Fulda, fest.Zum anderen beinhaltet der Arbeitsmarktmonitor ausgewhlte Strukturdaten zum Arbeitsmarkt, zur demografischen Entwicklung, zur sozialen Lage und zur Bildungssituation in der Region. Damit beschreibt der Arbeitsmarktmonitor in gewissem Sinn die strukturelle Verfassung der Region Fulda.

Die Analyse der strukturellen Daten nimmt die Arbeitsagentur gemeinsam mit dem Landkreis, der Stadt Fulda, der Industrie- und Handelskammer und dem Deutschen Gewerkschaftsbund vor. Bei der Analyse soll es jedoch nicht bleiben, vielmehr gelte es Konsequenzen fr das knftige Handeln durch die jeweilige Institution sowie gemeinsam und abgestimmt im Fuldaer Netzwerk" zu ziehen, wie Agenturleiter Dombrowski deutlich macht.

Der Arbeitsmarkt belegt, dass die Region Fulda im Vergleich zu anderen Regionen in Hessen und im Bund zahlreiche Strken aufweist. Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung gilt es jedoch zuknftig noch bestehende Herausforderungen anzugehen.

Konkret wollen sich die Arbeitsagentur Fulda und ihre Partner zunchst verstrkt der Verbesserung der Beschftigungsquote von lteren Arbeitnehmern (ber 50 Jahre) und Frauen widmen. Ein weiteres Ziel, fr das sich alle noch mehr als bisher engagieren werden, ist die nachhaltige Sicherung einer hohen Ausbildungsquote. Dabei gilt es, auch schwcheren" Jugendlichen durch gezielte Untersttzungsmanahmen eine Ausbildungschance zu erffnen.

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