Neues Kräftemessen: TSV 1911 Künzell-Quartett ist ein voller Erfolg

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Die Spieler des TSV Künzell gibt es nun auch als Quartett-Spiel.

Die Spieler des Künzeller Fußballvereins gibt es nun auch als Quartett-Spiel.

Künzell - Egal ob Tier-, Bus- oder Autoquartett, jedes Kind kennt das Kartenspiel. Doch seit Anfang Oktober gibt es ganz neue Möglichkeiten den Gegner mit einer besonderen Karte auszustechen – denn nun kann man mit 48 Spielern des „TSV 1911 Künzell“ seine Kräfte messen.

„Eigentlich ist das Quartett nur ein Nebenprodukt des aktuellen Saisonheftes. Wir wollten die Spieler mal in einer neuen, kreativen Art und Weise vorstellen“, erklärt Andreas Schmitt, Schriftführer und Jugendleiter des Vereins.

Die Spieler waren begeistert von der Neugestaltung ihrer Profile. Die 48 Spieler der ersten, zweiten und dritten Mannschaft wurden in 14 verschiedenen Kategorien bewertet. Darunter die sportlichen Aspekte wie Schuss, Physis, 40-Meter-Sprint. Aber auch in den Kategorien wie Rüpelfaktor und Trinkfestigkeit mussten die Spieler ihr „Können“ beweisen. „Die Sprints, der Antritt, die Körpergröße und so weiter wurden durch Messungen festgelegt“, so Schmitt. „Der Rüpelfaktor wurde durch die erhaltenen roten und gelben Karten bei Spielen gemessen und weil wir ein geselliger Verein sind, war die Trinkfestigkeit ein Sache der Beobachtung“, erzählt er schmunzelt. Die erste Auflage von 100 Stück ist bereits restlos ausverkauft. Zu den Käufern zählen nicht nur Vereinsmitglieder, Spieler oder ehemalige Spieler, sondern auch ein Sammler aus Holland hat sich eines der Quartetts bestellt und auch in Hamburg und Frankfurt sind die Kartenspiele sehr gefragt. „Das war uns vorher nicht klar“, so der Jugendleiter.

Zurzeit überlegt die sogenannte Taskforce, also die Erfinder und Gestalter des „TSV Künzell“-Quartetts, Alexander Schmitt, Bastian Huder, Darnell Day und Florian Heil, ob sie noch eine zweite Auflage des Quartetts machen. „Wenn die Nachfrage weiterhin so groß ist, könnten wir eine zweite Auflage realisieren“, erklärt Schmitt. Für zehn Euro wurden die Quartetts verkauft. Die Einnahme gehen an die Jugendabteilung des Vereins. Gerade die jungen Fußballer spielen das Kartenspiel gern. „Die Männer aus den Seniorenmannschaften sind Vorbilder für unsere Jüngeren“, so Schmitt. Das Interesse an den Fähigkeiten von „Stareinkauf“, „Derbyheld“ und „Taktikfuchs“ sei sehr hoch. Die Spitznamen seien extra für das Quartett gefunden worden. „Die Bezeichnungen haben sich die Männer in den Spielen verdient. So ist Dominik Zeller durch seine Leistungen in den Derbys gegen den Lokalrivalen ,TSV Bachrain’ zum ,Derbyhelden’ gekürt worden. Pascal Breunung besticht durch seine Lauffreudigkeit und erhielt dadurch den Spitznamen ,Laufwunder’“.

Nun können sich die Fußballer nicht nur auf dem Platz des „TSV Künzells“ messen, sondern auch beim Quartett ausstechen.

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