Neues Projekt der "Caritas" in der West-Ukraine

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Fulda. Neues Projekt der Behindertenhilfe zielt auf Befähigung zu einem selbstständigeren Leben ab.

Fulda. "Gerade angesichts der angespannten politischen Situation in der Ukraine ist eine solche Kooperation für die Menschen in Iwano-Frankiwsk besonders wertvoll", betonte Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch in Bezug auf die Zusammenarbeit zwischen der Behindertenhilfe der Caritas Fulda und der Caritas im westukrainischen Iwano-Frankiwsk anlässlich der Entsendung einer kleinen Caritas-Delegation zur Vertragsabstimmung nach Krakau in Polen. "Deshalb freuen wir uns, dass diese Kooperation nun – auch dank der großzügigen Unterstützung seitens der Aktion Mensch – durch ein neues Projekt erneut gefestigt werden kann!"

Zur Delegation der Caritas Fulda gehörten Vorstandsmitglied Malte Crome, der seitens Fulda dann auch den Vertrag unterzeichnete, sowie die beiden Projektverantwortlichen Pressereferent Dr. Christian Scharf und Gesamtleiter Berufswege Bernd Wystrach von der Caritas Behindertenhilfe. Seitens der Caritas Iwano-Frankiwsk nahmen Caritasdirektor Pfarrer Volodymyr Chorniy, Geschäftsführerin Nataliya Kozakevych, Dolmetscher Igor Gryvnak und Caritas-Mitarbeiter Oleg Dmytruk an dem Arbeitstreffen in Krakau teil.

Ziel der neuen Kooperation, welche – wie gesagt – von der Aktion Mensch gefördert wird, die damit maßgeblich das Caritas-Engagement in der Ukraine unterstützt, ist eine Beratung und Begleitung neuer Qualität für Menschen mit Behinderung und ihre Familien. Diese sollen dadurch zu mehr Selbstständigkeit und zur größeren Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und an Arbeit befähigt werden. Eine Beratungsstelle mit entsprechend geschultem Personal soll dafür aufgebaut werden. Und auch auf die Zielsetzung des Projektes ausgerichtete Öffentlichkeitsarbeit, um auf eine Inklusion hinzuwirken, ist wesentlicher Bestandteil des Projektes. Die Caritas Fulda wird diese Aufbauarbeit in Iwano-Frankiwsk gemäß der Projektplanung auf die Dauer von vier Jahren begleiten.

Im Mai steht als nächster Schritt ein Fuldaer Delegationsbesuch in Iwano-Frankiwsk an. Dann soll die Projektarbeit bereits mit neuen Mitarbeitern anlaufen. Ein Gegenbesuch in Hessen - dann mit Besuch unter anderem der Caritas Fachstelle für berufliche Integration und Schulungen des neuen ukrainischen Fachpersonals rund um das Fuldaer Berufswege-Konzept ist für 2015 angedacht.

Wer die Ukraine-Hilfe der Caritas im Bistum Fulda durch eine Spende unterstützen möchte, kann dafür folgende Bankverbindung nutzen: Spendenzweck: Ukraine-Hilfe Caritas Fulda, Bank: Sparkasse Fulda,Bankleitzahl: 53050180, Kontonummer: 220, IBAN: DE6453050180000000220,SWIFT-BIC: HELADEF1FDS.

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