'Nicht schlechter stellen'

Fulda. Wolfgang Zller, gesundheitspolititscher Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sprach auf e

Fulda. Wolfgang Zller, gesundheitspolititscher Sprecher und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sprach auf einem Gesundheitskongress der Mittelstandsvereinigung im Voyer des Herz-Jesu-Krankenhauses vor 150 geladenen Gsten aus dem Bereich von rzten, Apothekern und Krankenhausvertretern ber die anstehende Gesundheitsreform. Der Geschftsfhrer des Herz-Jesu-Krankenhauses, Alexander Schmidtke, begrte als Hausherr und Veranstaltungsgastgeber die Gste. Weitere Gruworte hielten Oberbrgermeister Gerhard Mller, der Bundestagsabgeordnete Michael Brand sowie der 1. Kreisbeigeordnete und Gesundheitsdezernent des Landkreises Fulda, Dr. Heiko Wingenfeld.

MIT-Kreisvorsitzender Winfried Rippert sagte bei seiner Begrung gerade die freien Berufe der rzte, Zahnrzte und unserer Apotheker drfen in der Gesundheitsreform nicht schlechter gestellt werden als bisher. Die Kliniken, die hier in Fulda mit den Stdtischen Kliniken und dem Herz-Jesu-Krankenhaus ein beraus groes Leistungsangebot prsentieren, mten gut berleben knnen, um ihren Auftrag der Versorgung unserer Bevlkerung, so wie sie es bisher taten, auch weiterhin erfllen knnten. Die MIT fhle sich besonders verantwortlich fr die rzteschaft in der allgemeinen Medizin, in der Fachmedizin, den Apothekern, weil sie frei praktizieren, selbstndig seien und im Grunde wie mitttelstndische Unternehmen agieren mten. Die Freiberuflichkeit der rzte und Apotheker ist eine der zentralen Sulen des deutschen Gesundheitswesens. Dabei muss es bleiben", unterstrich Winfried Rippert.

In seinem Fachreferat berichtete Zller, dass er auch den einen oder anderen weiteren Vernderungsbedarf in der Reform noch sehen wrde. Der jetzt vorliegende Gesetzesentwurf sei ein Konsens mit den Sozialdemokraten in der Debatte um die Gesundheitsreform. Diese htten viele weitreichende und massiv einschneidende Manahmen bis hin zur umfangreichen staatlichen Regulierung gefordert. Dieser jetzt vorliegende Entwurf sei durch sehr umfangreiche und schwierige Sondierungsgesprche erreicht worden. Die Reform sei aber besser als ihr Ruf. Das deutsche Gesundheitswesen wrde vor einem Einnahmeproblem stehen, dies sei durch die hohe Arbeitslosigkeit im Lande bedingt. Es wrden massive Einnahmen fr die Gesundheitsversorgung weg brechen und nur durch eine stringente Reformpolitik seien diese Probleme mittel- bis langfristig in Griff zu bekommen.

Dem Referat von Wolfgang Zller folgte anschlieend eine lebhafte Aussprache. An der Podiumsdiskussion, die von MIT-Bezirksverbandsvorsitzenden Edwin Balzter geleitet wurde, beteiligten sich ebenfalls auch der rztliche Direktor des Herz-Jesu-Krankenhauses Prof. Dr. med. H. J. Glaser, Dipl.-Kfm. U. Meier, Mitgeschftsfhrer MVZ Osthessen und Leitung der Finanzdirektion im Klinikum Fulda, Dr. med. Jrg Simon, Geschftsfhrer Gesundheitsnetz Osthssen (GNO), Gabriele Bleul, Kaufm. Geschftsfhrerin Gesundheitsnetz Osthessen (GNO).

Der heimische Bundestagsabgeordnete Michael Brand (CDU) lie offen, ob er der Gesundheitsreform der groen Koalition bei der Abstimmung im Bundestag am nchsten Freitag zustimme. Ich mache aus meiner Skepsis keinen Hehl. Wir htten uns vieles anders vorgestellt", sagte Brand.

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