Noch ein Jahr bis zur Landesgartenschau in Fulda

50 Hektar Gesamtfläche, davon 20 Hektrar Wasserfläche und zehn Hektar Landwirtschaft, rund 25000 Quadratmeter Erdbewegungsmaßnahme, gut 15.00 Veranstaltungen und zwölf wechselnde Hallenschauen werden Teil der LGS 2023 sein.
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50 Hektar Gesamtfläche, davon 20 Hektrar Wasserfläche und zehn Hektar Landwirtschaft, rund 25000 Quadratmeter Erdbewegungsmaßnahme, gut 15.00 Veranstaltungen und zwölf wechselnde Hallenschauen werden Teil der LGS 2023 sein.

Halbzeit bei LGS-Vorbereitungen: LGS-Geschäftsführer Schlag und Schmitt sind zufrieden

Fulda. Vieles ist schon sichtbar, Etliches ist vorbereitet und Manches läuft bereits unter Hochdruck. Ein Jahr ist es noch hin, bis am 27. April 2023 ein Mega-Ereignis in der Domstadt startet: Die 7. Hessische Landesgartenschau (LGS) Fulda 2.023 ist im Werden. Genau ein Jahr vor Eröffnung geben die Geschäftsführer Marcus Schlag und Ulrich Schmitt Auskunft über den Sachstand zu den Bauarbeiten und der Ausstellung: „Es läuft nach Plan!“, ist der einhellige Tenor.

Seit Anfang dieses Jahres arbeiten 15 verschiedene Fachleute der LGS in enger Abstimmung mit den Fachämtern der Stadt an dem Großprojekt, das – ähnlich wie bereits bei der 1. Hessischen Landesgartenschau 1994 in Fulda – mehr Grün, mehr Erholungszonen und positive Klimaeffekte in die Stadt bringen wird. Die neuen Geländeteile „Park überm Engelshaus“ (KulturGarten) und „Garten am Sprengelsrasen“ (SonnenGarten) sind weitestgehend fertiggestellt. Die Rampen an der Neuenberger Straße kommen noch in diesem Jahr dazu und am sogenannten WasserGarten (Areal am Aueweiher) werden in den nächsten Monaten die Wegebauarbeiten beginnen. Das städtische Tiefbauamt hat die Arbeiten zur Gewässersanierung nahezu abgeschlossen.

Eine weitere städtische Maßnahme, der „Badegarten“ an der Frankfurter Straße wird derzeit saniert – parallel dazu hat die LGS die Arbeiten am Fuldakanal und am Wehr begonnen, die mittels Stege und neuen, attraktiven Aufenthaltsbereichen als Verbindung zur Grünfläche am westlichen Stadtrand bis zum Spätherbst fertiggestellt sind, erklärt Marcus Schlag. Der Geschäftsführer resümiert den aktuellen Stand: „Klar haben es uns Lieferengpässe, Corona und auch der Ausfall Darmstadts und damit die verspätete Nachmeldung Fuldas als ausführender Ersatz-Stadt der LGS 2023 nicht unbedingt einfach gemacht, den Zeitplan einzuhalten. Aber dennoch können wir verkünden, dass wir mit dem Ticket-Verkauf am 20. August mit einem kleinen Fest am Jesuitenplatz beginnen.“ Es soll ein Vorgeschmack auf die Großveranstaltung im nächsten Jahr werden, da insbesondere im Bereich der verschiedenen Ausstellung zu gärtnerischen Themen, der Planung von Kultur-Veranstaltungen sowie der Werbung für Tourismus über auswärtige Reiseveranstalter dank des nun vollständigen Teams aus qualifizierten Mitarbeiter*innen die Durchführung der Ausstellung deutlich an Fahrt gewonnen hat, ergänzt Mit-Geschäftsführer Ulrich Schmitt.

Vegetationsphase

Die Ausstellungsplaner bereiten aktuell die verschiedenen Beete in den Gartenbändern von KulturGarten und SonnenGarten vor. Hier werden unter anderem Stauden gesetzt, um die diesjährige Vegetationsphase mitzunehmen. Ansaaten für Frühjahrs- und Sommerflor auf rund 4000 Quadratmetern sind fast fertig geplant, werden aber erst sechs Wochen vor Beginn der LGS am 27. April 2023 hergestellt und dann noch einmal vor den Sommermonaten 2023 gewechselt. Ausstattungsgegenstände wie zwei überdimensionale Himmelsschaukeln, eine Murmelbahn, Ruhebänke für Besucher oder auch eine Yoga- und Vorlesewiese oder ein Mikado-Balanciergerät und anderes werden noch in diesem Jahr vervollständigt.

Mehrere Holzdecks sind am Aueweihers in Planung, die einen sicheren Zugang an die Wasserkante ermöglichen sollen. Fünf Garten- und Landschaftsbaubetriebe aus der Region haben sich derzeit um die Gestaltung der Schaugärten beworben. Und auch der Landkreis Fulda bringt sich verschiedentlich in die LGS 2.023 mit ein: So wird es einen chinesischen Teepavillon als Reminiszenz an die Partnerstadt Liyang sowie einen Pavillon als „Treffpunkt Osthessen“ geben.

„Natürlich ist unser Zeit- und Koordinierungsaufwand dichter werdend, je mehr einzelne Maßnahme parallel laufen“, berichtet LGS-Geschäftsführer Schlag. „Dennoch sind wir uns ziemlich sicher, bis Oktober / November dieses Jahres die Abwicklung aller baulich notwendigen Maßnahmen komplettiert zu haben.“ Die Vorfreude auf den Beginn der Ausstellung sei im gesamten Team, den beteiligten Behörden und ausführenden Betrieben deutlich spürbar, unterstreicht LGS-Geschäftsführer Ulrich Schmitt: „Wir alle arbeiten fieberhaft mit der Hoffnung, dass diese zweite Landesgartenschau in Fulda ebenfalls ein Erfolg wird und bei den Gremien und Ämtern der Stadt, den beteiligten Vereinen, Institutionen und Partnerfirmen sowie vor allem in der Bevölkerung und bei den Gästen aus Hessen, Bayern und Thüringen und gerne auch aus dem gesamten Bundesgebiet gut ankommt.“

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