Notfallseelsorger lernen Rettungszug kennen

Teilnehmende Notfallseelsorger am Rettungszug (sitzend rechts Dekan Bengt Seeberg, vordere Reihe rechts Pfarrer Matthias Dellit, vierter von links Gemeindereferent Alexander Eldracher). Foto: Privat
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Teilnehmende Notfallseelsorger am Rettungszug (sitzend rechts Dekan Bengt Seeberg, vordere Reihe rechts Pfarrer Matthias Dellit, vierter von links Gemeindereferent Alexander Eldracher). Foto: Privat

Fulda. Die Notfallseelsorge der evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer in Kurhessen und Waldeck sahen sich den "Rettungszug der Deutschen Bahn" an.

Fulda. Beim Treffen der evangelischen und katholischen Notfallseelsorger im Landkreis Fulda konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Konzept und die Nutzungsmöglichkeiten des "Rettungszuges der Deutschen Bahn" kennenlernen.

Der Sachbearbeiter für Notfallseelorge im Sachgebiet Katastrophenschutz des Landkreises Fulda, Daniel Weber, hieß dabei den Notfallmanager der "Bahn" in Fulda, Alexander Gerhardt, willkommen. Rettungszüge (RTZ) stehen neben Fulda auch in Hildesheim, Kassel, Würzburg, Mannheim und Stuttgart bereit, sofern es zu einem Bahnunfall beispielsweise in einem Tunnel kommt. Der RTZ besteht u.a. aus Lok, Transportwagen, Sanitätswagen und Löschmittelwagen. Ein Lokführer befindet sich in ständiger Bereitschaft. Die Feuerwehr – und Rettungskräfte steigen am Heimatbahnhof oder am Einsatzort zu.

Die Notfallseelsorge ist für die evangelischen Pfarrerinnen und Pfarrer in Kurhessen und Waldeck fester Bestandteil ihres pfarramtlichen Dienstes. "Der Dienst der Notfallseelsorge ist ein höchst verantwortungsvoller und herausfordernder Dienst für unsere Pfarrerinnen und Pfarrer. Wir erleben immer wieder, wie notwendig es ist, in größten Krisen für Betroffene und Rettungsdienste seelsorgerlich da zu sein", beschreibt Dekan Bengt Seeberg die Aufgabe.Notfallseelsorger werden bei schwierigen häuslichen Notfällen, wie plötzlichen Todesfällen, auch von Kindern, durch die Leitstelle alarmiert oder auch bei tödlichen (Verkehrs)-Unfällen oder Suiziden, um in der notvollen Situation präsent zu sein. Bei Großschadensereignissen, wie vor Jahren beim tödlichen Unfall einer Schülerin am Bahnhof Neuhof wird ein Notfallseelsorgeteam zusammengestellt. Für ihren Wochendienst werden die Diensthabenden mit einem Funkmeldeempfänger ausgerüstet, den sie Tag und Nacht bei sich tragen. Im überwiegend katholischen Landkreis übernehme die evangelische Kirche mit ihrer Pfarrerschaft die Hälfte der Notfallseelsorger-Dienste, so der Pressebeauftragte des Kirchenkreises Fulda, Pfarrer Stefan Bürger.Im Rahmen des halbjährlich stattfindenden Treffens wurde auch Pfarrer Matthias Dellit aus Langenschwarz als neuer Beauftragter der evangelis

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