Nur Gewinner

Besuch vor Ort: Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb, Pfarrer Markus Schneider, Bautechniker Michael Faust, Caritas-Aufsichtsratsvorsitzender Monsignore Elmar Gurk und Caritasdirektor Dr. Markus Juch von links). Bauleiter Udo Kreß fuhr den Bagger von „Weider Erdarbeiten“ vor.
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Besuch vor Ort: Caritas-Vorstandsmitglied Ansgar Erb, Pfarrer Markus Schneider, Bautechniker Michael Faust, Caritas-Aufsichtsratsvorsitzender Monsignore Elmar Gurk und Caritasdirektor Dr. Markus Juch von links). Bauleiter Udo Kreß fuhr den Bagger von „Weider Erdarbeiten“ vor.

„Caritasverband für die Diözese Fulda“ errichtet in Maberzell ein Wohnhaus für Menschen mit Begleitungsbedarf

Fulda. In Maberzell rollen wieder die Bagger. Der „Caritasverband für die Diözese Fulda“ plant neben der katholischen Kirche „Heilig Kreuz“ das nächste Bauprojekt: Auf dem Gelände des ehemaligen Pfarrhauses in der Rittlehnstraße wird ein Mietswohnhaus für Menschen mit Begleitungsbedarf entstehen. Damit baut die „Caritas im Bistum Fulda“ das zweite Gebäude in unmittelbarer Nähe zur Maberzeller Kirche, denn auf der anderen Seite steht bereits der Rohbau eines Jugendhilfe-Wohngruppenhauses, das Platz für neun Kinder und Jugendliche mit besonderem Betreuungsbedarf bietet.

Die beiden Projekte sollten ursprünglich zeitgleich in die Wege geleitet werden, allerdings meldete sich in der Planungsphase der Denkmalschutz wegen des in den 70er Jahren errichteten Pfarrhauses. „Das war für uns alle überraschend“, sagt „Caritas“-Vorstandsmitglied Ansgar Erb. „Aber nun gibt es die entsprechenden Genehmigungen und wir können endlich loslegen.“

„Diözesan-Caritasdirektor“ Dr. Markus Juch, Vorstandsmitglied Erb, Aufsichtsratsvorsitzender Monsignore Elmar Gurk, Michael Faust vom zuständigen „Architekturbüro Swoboda“ aus Großenlüder und Pfarrer Markus Schneider machten sich nun ein Bild von den voranschreitenden Abrissarbeiten. Das Gelände hatte der „Caritasverband“ von der örtlichen Kirchengemeinde erworben, wodurch diese die nötigen finanziellen Mittel zur Sanierung des benachbarten Kirchengebäudes zur Verfügung hatte – und selbstverständlich froh ist, dass die Liegenschaft nun für die karitative Arbeit der „Caritas“ genutzt wird. Eine weitere Kooperation schlossen „Caritas“ und Kirchengemeinde direkt in Sachen Energieversorgung: In den Neubau wird eine Gasbrennwertheizung mit Solarunterstützung integriert, die gleichermaßen das „Caritas“-Wohngebäude als die benachbarte Kirche mit Wärme versorgt – ein Gewinn für beide Seiten.

Insgesamt entstehen zwölf sozial geförderte Wohnungen, die zum Teil auch für Rollstuhlfahrer geeignet sind. Ein Beratungsbüro wird ebenfalls in die beiden Gebäudetrakte integriert. „Wir freuen uns, dass wir als ,Caritas‘ hier ein weiteres Angebot für Menschen mit geringem Einkommen und Unterstützungsbedarf schaffen können“, sagt Juch. Der „Caritasverband für die Diözese Fulda“ investiert rund zwei Millionen Euro in das Projekt und setzt auf Zuschüsse aus den Förderprogrammen „Sozialer Wohnungsbau“ vom Land Hessen und der Stadt Fulda. „Wir übernehmen mit dem Bau soziale Verantwortung, indem wir ein Zeichen gegen ein aktuelles Schwerpunktthema, nämlich den Mangel an bezahlbarem Wohnraum, setzen“, so Erb.

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