Zum Nutzen der Region

Fulda. Dass kontinuierliche Aus- und Weiterbildung in Zeiten raschen technologischen Wandels und internationalem Wettbewerb unabdingbar sind, i

Fulda. Dass kontinuierliche Aus- und Weiterbildung in Zeiten raschen technologischen Wandels und internationalem Wettbewerb unabdingbar sind, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Wie aber schtzen die Betriebe und Unternehmen den Bedarf in der nahen Zukunft ein? Herausforderungen und Lsungsmglichkeiten zur Gestaltung eines zukunftsgerechten Angebotes in der Region Osthessen hat nun das Wirtschaftsinstitut Prognos fr die Hamburger Educationtrend AG ermittelt. Das Educationcenter BBZ (Berufsbildungszentrum) in Petersberg gehrt seit vergangenem Jahr mehrheitlich zu Educationtrend.Ich freue mich, die bundesweit erste regionale Bildungsbedarfsanalyse hiermit zum Nutzen der Region zur Verfgung zu stellen, sagte der Educationtrend-Vorstandsvorsitzende Bernhard Peters. Das Prognos-Team um Iris Pfeiffer erstellte die Studie auf Basis statistischer Analysen, schriftlicher Unternehmensbefragungen sowie Fachgesprchen mit Geschftsfhrern und der IHK. Der Studie zufolge werden in den nchsten beiden Jahren neben der Rekrutierung von Auszubildenden vor allem junge Fachkrfte mit Berufsausbildung sowie (Fach-) Hochschulabsolventen von den Betrieben gesucht. Bentigt werden Ingenieure und Vertriebsmitarbeiter, Auszubildenden und junge Fachkrfte in kaufmnnischen Berufen sowie (Industrie-) Mechaniker, Restaurantfachleute, Kche, Elektroniker sowie CNC-Dreher und Frser. Der viel diskutierte Fachkrftemangel spielt fr die Unternehmen der Region Fulda zumindest in den nchsten zwei Jahren noch keine groe Rolle. Ausnahmen besttigen aber die Regel: Betriebe aus technologieintensive Branchen und kleine Unternehmen haben schon heute Probleme, ihren Fachkrftebedarf zu decken. Fachleute fehlen im Handwerk, im Maschinenbau und im Bereich Elektrotechnik. Es fehlt vor allem an Fachkrften mit Spezialkenntnissen, betonte Harald Hahner, Geschftsfhrer des Educationcenter BBZ.Hinsichtlich der Erstausbildung wurde deutlich, dass insbesondere das Handwerk Schwierigkeiten hat, hinreichend qualifizierte Jugendliche auszubilden, whrend gleichzeitig mehr als 200 Jugendliche in der Region ohne Ausbildungsplatz blieben.Die Nachfrage nach Angeboten von Bildungsdienstleistern wird in der Region Ful-da/Osthessen weiter zunehmen, prognostiziert die Studie. Allerdings wnschen sich die Unternehmen generell eine noch strkere Ausrichtung des regionalen Weiterbildungsangebots an ihrem Bedarf. Whrend sich manche regionale Akteure eine eigene Berufsakademie wnschen, um noch mehr kaufmnnische und technische Studiengnge in der Region anbieten zu knnen, sehen andere Potenzial in der Optimierung des Angebots der Hochschule Fulda. Ein enger Kontakt zur regionalen Wirtschaft ist dabei stets das entscheidende Kriterium.Im Sinne eines verbesserten Informationsaustausches und zur Optimierung des voneinander Lernens wnschen sich die angesprochenen Unternehmen eine bessere Vernetzung von Kammern, Bildungstrgern und Unternehmen. Projektleiterin Iris Pfeiffer fasst zusammen: Aus Sicht der Unternehmen fehlt ein zentrales Informationsangebot, das regionale Fort- und Weiterbildungsangebote vollstndig abbildet und anwenderfreundlich prsentiert.Educationtrend stellt die Prognos-Studie Interssierten kostenlos zur Verfgung. Weitere Informationen im Internet unter www.educationcenter-bbz.de. (nk)

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