Ohne Bedenken in den Urlaub?

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Ein Interview direkt aus dem Urlaubsort Makarska in Kroatien mit Joachim Teiser.

Neuhof/ Makarska - Joachim Teiser von der „Reisewelt“ in Neuhof befindet sich gerade in Makarska in Kroatien. Als Beispiel für den Umgang der derzeitig außergewöhnlichen Reisesituation der Reisebüros, sprach „Fulda aktuell“ mit Teiser während seines Aufenthalts in dem Urlaubsort. Er berichtet über seine dortigen Gespräche und Erlebnisse mit Urlaubern und Einheimischen.

Makarska ist eine Hafenstadt an der dalmatischen Küste Kroatiens, die für ihre Strände der Makarska Riviera, ihre Strandpromenade und ihr Nachtleben bekannt ist. Um die Lage vor Ort für zukünftige Urlauber einschätzen zu können und auch um seine Mitarbeiter vor Ort zu unterstützen, flog Teiser in die mediterrane Küstenstadt. „Im Sommer ist Makarska eigentlich eine sehr lebhafte Stadt“, berichtet Teiser. An der zwei Kilometer langen Strandpromenade befinden sich zahlreiche Cafés und Restaurants.

Fulda aktuell: Wie war der Flug?

Joachim Teiser: Der Flug war völlig problemlos. In der ersten Maschine waren es zirka 80 Gäste, in der zweiten zirka 110. Wirklich schön war, dass man überall sehr freundlich behandelt wurde und Hygiene an oberster Stelle stand. Es war wirklich alles perfekt sauber.

FA: Wie lief die Ankunft ab?

TEISER: Nach der Ankunft wird man von der Polizei höflich gebeten, seinen Urlaubsort und seine Handynummer anzugeben, damit man sich als Urlauber sicherer fühlt und direkt einen Ansprechpartner hat. Noch am selben Tag bekam ich eine Nachricht auf mein Handy, mit Hinweisen an wen ich mich im Fall der Fälle wenden könne.

FA: Wie ist die Lage im Hotel?

TEISER: Das Personal trägt Masken und sorgt für strenge hygienische Maßnahmen. Allerdings so, dass Gäste es kaum bis gar nicht bemerken. So kann man seinen Urlaub ganz normal genießen, ohne ständig an die Pandemie erinnert zu werden. Ich habe die Handhabung als sehr angenehm empfunden.

FA: Welche Gespräche führen Sie gerade in Makarska?

TEISER: Ich habe bereits mit dem Bürgermeister Jure Birkan, sechs Hotel-Direktoren und etlichen Urlaubern am Strand gesprochen. Laut Bürgermeister werden dieses Jahr lediglich 50 Prozent des normalen Tourismus anlaufen. Dies ist natürlich nicht einfach für die Stadt und auch für viele andere Regionen, da diese oft zum größten Teil vom Tourismus abhängig sind. Auch die Hotel -Direktoren sind sich dessen bewusst. Die meisten Hotels öffnen dennoch und hoffen auf Besucher. Dieses Jahr ist es so, dass sich Gäste meist kleinere Häuser zur Erholung suchen, da sich dort weniger Menschen aufhalten. Restaurants vor Ort sprechen eine Maskenempfehlung aus, Pflicht ist es allerdings nicht. Die Menschen vor Ort genießen ihren Urlaub am Strand und am Pool. Keine Spur von Angst, Sorgen oder Masken. Die Sicherheitsabstände werden natürlich gewahrt und so kann jeder seinen Urlaub sicher genießen. Im Großen und Ganzen ist alles viel ruhiger.

FA: Was ist ihr nächstes Ziel?

TEISER: Demnächst werde ich nach Griechenland reisen und mich dort umschauen. Doch bereits jetzt kann ich sagen, dass ich Kroatien und Griechenland wärmstens empfehlen kann. Wir pflegen ständigen Kontakt in die Urlaubsländer die wir unseren Kunden anbieten. Wir sind uns der Verantwortung die wir tragen, bewusst. Aus diesem Grund ist es uns sehr wichtig, dass die Gäste sich wohl fühlen und vor Ort alles sauber und geregelt ist.

Teiser berichtet weiter, dass ihm die Offenheit und die Sicherheitskonzepte der Hotels und Veranstalter begeistert haben. „Es gibt viele tolle Konzepte und die Hotels sind alle sehr gut vorbereitet. Hoch sensibel und mit viel Fingerspitzengefühl wird den Urlaubern das Gefühl von Sicherheit vermittelt. Die Hygienemaßnahmen sind auf hohem Niveau und die Gäste können sorglos entspannnen“, so Teiser. So sieht es ganz danach aus, als müsste der Urlaub 2020 nicht ausfallen und Reisefans können beginnen ihre Koffer zu packen.

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