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Ein Orden, ein Konzert und viele gute Gespräche

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Fulda. Der "Städtische Konzertchor Winfridia" besuchte die Partnerstadt Dokkum inklusive Verleihung des Ordens von Oranien-Nassau an Hans Will.

Fulda/Dokkum. Die Freundschaft – seit 2013 auch Städtepartnerschaft - welche Fulda und Dokkum verbinden, wurde von Beginn an auch durch den Städtischen Konzertchor Winfridia getragen und vertieft. Der ehemalige Vorsitzende Hans Will erhielt für seine Verdienste um diese Freundschaft von Königin Beatrix der Niederlande den Orden von Oranien-Nassau. In der vergangenen Woche stand nun der vierte offizielle Besuch des Chores in Dokkum an, diesmal erstmalig in Verbindung mit einem Konzert.

Die Winfridia unternimmt regelmäßig Konzertreisen, in jüngerer Vergangenheit nach Como/Italien, Israel oder Kroatien. In diesem Jahr stand der Besuch einer Fuldaer Partnerschaft auf dem Programm: Dokkum in Nordostfriesland (Niederlande). Vor Ort wurde die Unterbringung und die Organisation des Konzerts vom Vriendschapscomité (Freundschaftskommitte) Dokkum in minutiöser und liebevoller Art und Weise geleistet. Vor allem Focko Visser und Tjeerd Jorna aus dem Vorstand des Kommittees waren rund um die Uhr für die Winfridia zur Stelle. Das Programm begann mit dem Empfang des Chores durch die Bürgermeisterin von Dokkum. Die weiteren Tage bestanden aus Proben und Besichtigungen von Dokkum und Umgebung.

Am Samstag wurde dann das Oratorium "Annelies" in der Grote Kerk St. Martinus in Dokkum aufgeführt. In der vollbesetzten Kirche entfaltete sich die bedrückende und aufwühlende Atmosphäre des Stückes von James Whitbourn nach dem Tagebuch der Anne Frank und bereitete den Aufführenden wie den Zuhörern ein äußerst emotionales Klangerlebnis. Die solistisch besetzte Kammermusikgruppe Nina Liepe (Violine), Anna Weirich (Violoncello), Nicolai Pfeffer (Klarinette) und David Andruss (Klavier) harmonierte hervorragend mit der Sopranistin Christine Graham und dem Fuldaer Konzertchor. Carsten Rupp hatte das Gesamtensemble gut eingestimmt und die Probenarbeit dieses sehr speziellen Werkes mündete in einem ergreifenden Konzertabend.Nach dem Konzert fand ein reger Austausch zwischen den niederländischen Konzertgästen und den Mitwirkenden in den Räumlichkeiten der Kirche statt.

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