"I run for life": "PalliativStiftung" will Deutschland umrunden – mehrfach

Anmeldung für Online-Spendenlauf ist ab sofort möglich / Los geht's am 3. Dezember

Fulda - Die "Deutsche PalliativStiftung" mit Sitz in Fulda startet am 3. Dezember ihre erste Online-Challenge, um Spenden zu sammeln. Schon seit langer Zeit organisiert die Stiftung unter dem Motto „Powern für Palliativ“ Sportevents und hat sich mit „I run for life“ längst einen Namen in der Läuferszene gemacht. Jetzt wagt sie sich wegen der Corona-Pandemie in digitale Sphären. Der Weihnachts- und Neujahrsspendenlauf 2020/2021 soll dabei erst der Anfang zahlreicher virtueller Events und damit auch der Start vieler weiterer sportlicher Aktivitäten der Stiftung sein.

3714 Kilometer – diese Strecke legt man zurück, wenn man Deutschland einmal umrunden möchte. Und genau diese Entfernung will die "Deutsche PalliativStiftung" mit ihrer neuen „Powern für Palliativ“-Aktion am liebsten vielfach erreichen. „Wir veranstalten regelmäßig solche Events und wollen Menschen damit auf eine außergewöhnliche Art die Themen Sterben, Tod und Trauer näherbringen“, sagt Elke Hohmann.

Die Geschäftsführerin der "Deutschen PalliativStiftung" betont, dass es aufgrund der aktuellen Situation leider nicht möglich sei, „Powern für Palliativ“ als gemeinschaftliche Eventreihe vor Ort stattfinden zu lassen. „Das macht uns kreativ. Wir beschreiten neue Wege und wollen unseren Freunden und Unterstützern eine alternative Plattform anbieten“, betont Hohmann.

Für den Weihnachts- und Neujahrsspendenlauf kooperiert die Stiftung mit atlasGo, einem Spezialisten für Nichtregierungsorganisationen und Anbieter der gleichnamigen Fitness- und Community-App. Elke Hohmann: „Wir wollen alle dazu animieren, mit uns Deutschland zu umrunden – am liebsten mehrfach.“

So geht’s: Wer mitmachen möchte, registriert sich online unter https://t1p.de/eyh6 oder lädt sich direkt die App „atlasGo“ auf sein Smartphone herunter und nimmt an der virtuellen Challenge der "Deutschen PalliativStiftung" teil. Ein Ticket liegt zwischen 22 Euro für Einzelpersonen und 69 Euro für Familienteilnehmer zwischen drei und fünf Personen. Die Teilnahmegebühr geht abzüglich geringer technischer Kosten für die Registrierung als Spende an die "Deutsche PalliativStiftung"!. Die Anmeldephase beginnt ab sofort.

Ist man erst mal angemeldet, geht es darum, sein selbst gesetztes Ziel im Zeitraum zwischen 3. Dezember und 3. Januar zu erreichen. Man kann aus einer Vielzahl an Challenges wählen: Von einer Distanz zwischen fünf Kilometern bis hin zu einem Marathon (42,195 Kilometer) ist vieles dabei. Auf welche Art die gewählte Challenge absolviert wird, ist den Teilnehmern überlassen: Laufen/Joggen, Nordic Walking, Wandern/Spazierengehen und Rollstuhlfahren stehen zur Auswahl. Die App bietet viele Möglichkeiten zu interagieren.

Zu gewinnen gibt es einiges: Die ersten 500 Teilnehmer bekommen ein Funktionslaufshirt der Aktion „I run for life“ geschenkt. Außerdem gibt es ein Wellness-Wochenende für zwei Personen am Wiesensee (mit Unterstüt-zung des Lindner Hotel & Sporting Club Wiesensee), Bücher, Magazine oder Mutmachkarten der Stiftung zu gewinnen.

„Jeder Kilometer zählt und hilft uns dabei, das hospizlich-palliative Denken in die Welt zu tragen“, sagt Hohmann. Die "Deutsche PalliativStiftung" mit Sitz in Fulda hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gesellschaft für die Themen Sterben, Tod und Trauer zu sensibilisieren. Sie konnte in diesem Jahr wegen der Pandemie nahezu keine Charity-Events veranstalten. Dabei ist die Stiftung komplett spendenfinanziert.

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