Party und Weinfest zum Jubiläum: Die IGIR Eichenzell feiert 20-Jähriges

Mit Musik und Wein begeht die Interessengemeinschaft Industriegebiet Rhön am kommenden Wochenende das 20-jährige Bestehen.

Eichenzell - Mehr als 70 Unternehmen mit mehr als insgesamt 3.000 Beschäftigten sind in der „Interessengemeinschaft Industriepark Rhön“ (IGIR) Eichenzell organisiert. Vor 20 Jahren gründete sich die Organisation mit 34 Mitgliedern, mittlerweile hat sich Zahl verdoppelt. Entsprechend wird das Jubiläum nun gefeiert.

Die „IGIR“ bezeichnet sich als vielschichtiges Netzwerk der im Industriegebiet und in Eichenzell ansässigen Betriebe und sieht sich als starken Partner der Gemeinde Eichenzell. Sie sorgt für Informationen, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung. Schwerpunkte der Arbeit in den unterschiedlichen Arbeitskreisen sind Themen aus den Bereichen Energie, Schule/Wirtschaft, Ausbildung und Sicherheit. „Wir feiern das Jubiläum gleich doppelt. Wir veranstalten eine After-Work-Party und ein Weinfest“, berichtet IGIR“-Geschäftsführer Bernd-Rüdiger Loose („AP Automaten-Partner GmbH“). Sein Geschäftsführer-Kollege Alexander Kraft ergänzt: „Es soll für jeden Geschmack etwas dabei sein. Und wir freuen uns natürlich, wenn viele Mitarbeitende des Industrieparks sowie Bürgerinnen und Bürger unsere Veranstaltungen besuchen.“ After-Work-Party Los geht es am Freitag, 13. September, ab 17 Uhr mit einer After-Work-Party in der Kulturscheune Eichenzell. „DJ HRTbeat“ spielt den schönsten Mix der 80er und 90er sowie natürlich auch aktuelle Hits. Um 19 Uhr und um 20.30 Uhr tritt die weithin bekannte Akrobatikgruppe „Funtastix“ auftreten. Der Eintritt ist kostenfrei.

Einen Tag später, am Samstag, 14. September, findet ab 18 Uhr an gleicher Stelle das Weinfest statt. An diesem Abend präsentieren „Die Rossinis“ italienische und Latino-Musik sowie Rock’n’Roll. Der Eintritt beträgt 8,50 Euro. Karten im Vorverkauf gibt es im Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung, Schlossgasse 4, oder per E-Mail an email@igir.de . An beiden Abenden ist für Essen und Trinken bestens gesorgt.

Interview mit dem IGIR-Geschäftsführer Alexander Kraft

Eichenzell. Alexander Kraft („Raiffeisen Waren GmbH“) ist einer der beiden ehrenamtlichen Geschäftsführer der „IGIR“. „Fulda aktuell“ stellte ihm ein paar Fragen zu der Interessengemeinschaft, die jetzt seit 20 Jahren besteht.

Fulda aktuell: Wie viele Mitgliedsbetriebe beziehungsweise wie viele Beschäftigte vertritt die „IGIR“?

Alexander Kraft: Die Interessengemeinschaft Industriepark Rhön, kurz IGIR genannt, vertritt die angesiedelten Betriebe seit nun exakt 20 Jahren. Wir kümmern uns um die Anliegen und Belange – und dies völlig branchenunabhängig. Dies ergibt in Summe ein breites Portfolio von Unternehmen. Zurzeit sind dies 71 Mitgliedsbetriebe mit etwa 3.100 Beschäftigten.

FA: Wie würden Sie das Leitmotiv der „IGIR“ definieren?

AK: Der Industriepark Rhön mit etwa 120 Hektar Fläche liegt in der Mitte Deutschlands und somit auch in der Mitte Europas. Seine zentrale Lage macht ihn attraktiv und einzigartig. Er ist das Herz des Wirtschaftsstandortes Eichenzell, einer zukunftsorientierten Gemeinde in der Region Fulda. Als Leitmotiv gilt für uns als „IGIR“, allen Mitgliedsbetrieben ein zentrales Sprachrohr für interne Angelegenheiten zu bieten. Aber natürlich bündeln wir auch Wünsche und vertreten die Interessen stark nach außen. Denn gemeinsam sind wir stark.

FA: Was ist in den vergangenen 20 Jahren erreicht worden, welche Ziele werden noch angestrebt?

AK: In den vergangenen 20 Jahren seit der Gründung der „IGIR“ ist das Industriegebiet stetig gewachsen. Die „IGIR“ ist eine starke und kompetente Gemeinschaft. Hierbei wird stets eine positive und konstruktive Verbindung zum Vorstand und zur Verwaltung der Gemeinde Eichenzell gepflegt. Verschiedene interne Arbeitskreise kümmern sich beispielsweise um Kontakte zu Schulen, um frühzeitig geeignete Mitarbeiter zu gewinnen. Wir wollen jungen Menschen Einblicke und Zukunftsentwicklungen in die unterschiedlichsten Betriebe ermöglichen. Denn Handwerk und produzierendes Gewerbe leiden verstärkt unter Fachkräfte- und Nachwuchsmangel. Aber auch Sicherheit sowie gebündelter Energieeinkauf sind Themen innerhalb der „IGIR“-Gemeinschaft.

FA: Mit welchen Argumenten überzeugen Sie Unternehmen, bei Ihnen Mitglied zu werden?

AK: Neue Firmen oder jetzige Nicht-Mitglieder sind stets willkommen in unserer Gemeinschaft. Wir freuen uns über alle, die Kontakt zu uns suchen. Der Austausch von Informationen, verschiedenem Wissen und Können tragen zu einer besonderen Basis von Networking und sozialen Kontakten bei. Aktuelle Entwicklungen sowie Austausch von Informationen aus erster Hand sind immer eine Mitgliedschaft wert.

FA: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Eichenzell?

AK: Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist vorbildlich. Regelmäßige Treffen in und mit der Verwaltung sowie Bürgermeister Dieter Kolb spiegeln die sehr positive, angenehme und konstruktive Zusammenarbeit wider. Dem Bürgermeister danken wir für ein stets offenes Ohr sowie die Unterstützung seitens der Gemeinde Eichenzell.

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