"RhönEnergie Fulda" leistet Pionierarbeit

Etwa so wird der E-Gelenkbus aussehen, der ab dem Frühjahr 2018 die Linie 6 bedienen soll. Das in Sonderanfertigung gebaute Fahrzeug hat insgesamt 140 Plätze und eine Reichweite von bis zu 250 Kilometern.

Fuldaer Unternehmensgruppe zeigt auf vielerlei Gebieten Perspektiven für die Zukunft auf

Fulda - Die „RhönEnergie Fulda“ befindet sich weiter auf einem guten Weg in die Zukunft. Das wurde jetzt einmal mehr deutlich, als die Geschäftsführer Martin Heun und Dr. Arnt Meyer dem Kommunalen Trägerausschuss interessante Einblicke in die aktuellen Entwicklungen innerhalb der Unternehmensgruppe boten.

Erfolgreich neu aufgestellt hat sich der „RhönEnergie Fulda“-Konzern im Jahr 2017 vor allem im Bereich der Umwelt- und Energiedienstleistungen – einem Bereich, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die „RhönEnergie Effizienz + Service GmbH“ (RES) hat ihr umfangreiches Dienstleistungsportfolio für Industrie, Gewerbe und Kommunen dabei um das Feld des Energiemanagements erweitert. Sehr aktiv ist die Unternehmensgruppe auch im Bereich Erneuerbare Energien, dem Geschäftsfeld der „RhönEnergie Erneuerbare GmbH“ (REE).

Der Fokus liegt dabei auf der Nutzung von Sonnen-Energie: So installiert die Unternehmensgruppe Photovoltaikanlagen auf eigenen Liegenschaften wie Wasserwerken und bietet diese Möglichkeit auch Kommunen für deren öffentliche Gebäude an. Darüber hinaus setzt die „REE“ auf PV-Freiflächenanlagen. Gemeinsam mit einigen Gemeinden hat sie dazu begonnen, geeignete Grundstücke zu sichten und will auf diesem Weg weiter voranschreiten. Und auch Privatkunden ermöglicht die „RhönEnergie Fulda“-Gruppe die effiziente Nutzung der Energie der Sonne: Mit attraktiven Produktpaketen aus Solarmodulen und Batteriespeichern.

Nachhaltigkeit spielt auch im Verkehrssektor eine immer wichtigere Rolle. Im Bereich der Elektromobilität liegt das Augenmerk der „RhönEnergie Fulda“ dabei auf einer intelligenten Ladeinfrastruktur für verschiedene Zielgruppen: Das reicht von so genannten Wallboxen in privaten Garagen über Ladeboxen auf Firmenparkplätzen bis hin zu Kooperationsangeboten mit Hotels, Gaststätten und dem Lebensmittel-Einzelhandel. „Für Gastronomie und Gewerbe stellt es einen echten Mehrwert dar, den Kunden diese Lademöglichkeiten zu eröffnen“, betonte der Sprecher der Geschäftsführung, Heun. „Wir unterstützen sie dabei.“ Mit einer derart vielfältigen und immer engmaschiger werdenden Infrastruktur steige auch die Attraktivität der E-Mobilität. Damit einher geht auch die Modernisierung der Stromnetze.

Ein weiterer Meilenstein wird Fuldas erster Elektro-Bus sein, den die Verkehrsbetriebe der „RhönEnergie“ im Frühjahr 2018 auf der Linie zwischen ZOB und Hochschule in den Dienst stellen wollen. Die „RhönEnergie Fulda“ leiste hier Pionierarbeit und habe dementsprechend als erster Nahverkehrsanbieter in Hessen eine Förderung für einen E-Bus erhalten.

Neben dem Engagement im Bereich nachhaltiger Konzepte und erneuerbarer Energien steht das Unternehmen als regionaler Versorger nach wie vor auch zu ihrer Verantwortung für die Kommunen und die Menschen vor Ort. Diese Botschaft sei ganz aktuell in der neuen Kampagne „Mein Versorger“ mit ausdrucksstarken Motiven in der gesamten Region präsent. Der Gedanke drücke sich ganz praktisch ebenfalls in der Neuauflage des bewährten Vereinssponsorings „Mein Verein – mein Verein“ aus: 2018 stellt die „RhönEnergie Fulda“ dafür erneut insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung.

Durch erfolgreiche Aktionen, Angebote und eine stetig wachsende Präsenz in der Region könne sich die „RhönEnergie Fulda“ auch weiterhin in einem durch harten Wettbewerb geprägten und aus Sicht der Geschäftsführung in vielen Details unbefriedigenden energiepolitischen Umfeld behaupten. Das spiegelt sich auch in den Zahlen wider: „Wir werden den Plan des Jahresergebnisses gut erreichen“, erläuterte Dr. Meyer. Ebenfalls im Plan sei man, was die Pläne zum Umzug ins „Löhertor“ angeht.

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