Am Sonntagabend einschalten: Petersbergerin führte Regie beim aktuellen "Tatort"

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Friederike Jehn stammt aus Petersberg und hat den Jubiläums-"Tatort" aus Stuttgart inszeniert

Petersberg/Berlin - Was hat der „Tatort“, der am Sonntag, 24. Mai, in der ARD ausgestrahlt wird, mit Petersberg zu tun? Nun, Regisseurin Friederike Jehn stammt aus der Gemeinde. Ihr wurde die Ehre zuteil, den 25. Jubiläums-“Tatort“ des SWR mit den beiden Kommissaren Thorsten Lannert und Sebastian Bootz zu inszenieren. Titel: „Du allein“.

Nach dem Abitur am Marianum in Petersberg 1997 begann Jehn zunächst mit dem Studium der Theaterwissenschaften in Köln. Nach bestandener Aufnahmeprüfung wechselte sie nach Ludwigsburg zur Filmakademie Baden-Württemberg. Dort studierte sie „Filmregie“ mit dem Fokus „Szenischer Film“. Ihr Studium schloss sie 2005 mit dem Diplom ab. Bekannt wurde sie mit ihrem Debütfilm „Weitertanzen“. Kurz darauf folgten „Der Andi ist wieder da“, unter anderem mit Tilo Prückner. Zuletzt war die Regisseurin und Drehbuchautorin mit dem Märchen „Die Galoschen des Glücks“ aufgefallen, das im Weihnachtsprogramm der ARD gezeigt wurde. Jehn lebt in Berlin und ist Mutter von zwei Kindern.

Gegenüber der ARD hat Jehn über ihre erste Begegnung mit dem Genre „Krimi“ gesprochen: „Sofort hat mich das Drama dahinter gereizt. Es hat mir den Weg zu dem Krimi gezeigt. Während beim Drama zählt ,was am emotionalsten ist‘, ist beim Krimi die Spannung ausschlaggebend. Ich fand es hier spannend, darüber nachzudenken, was ,am gemeinsten‘ ist. Also die Kombination aus Spannung und Emotion. Krimi ist ein tolles Genre, weil man hinter der Spannung die Emotion verstecken kann“.

Und was das „Jubiläums“-Duo des „Tatorts“ angeht, hat Jehn folgende Meinung: „Sie lösen die Fälle auf Augenhöhe, immer professionell und immer menschlich empathisch. Nie handeln sie künstlich oder effektverliebt. Nie drängen sie sich in den Vordergrund, nie verstricken sie sich ins Persönliche.“

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