Ein Pferd aus der Rhön bei "Bibi und Tina"

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Vollblutaraber „Sarouc“ ist ein Filmpferd und in den "Bibi und Tina"-Filmen als „Sabrina“ zu sehen. Lene Husch aus Lahrbach ist seine Besitzerin.

Tann. "Das sind Bibi und Tina auf Amadeus und Sabrina..." – die meisten kennen dieses Lied sicher nur allzu gut. Und somit auch die kleine blonde Hexe "Bibi Blocksberg" und ihre Freundin Tina Martin vom "Martinshof". Stundenlang hat man als Kind die Kassetten über die Abenteuer der Mädchen und ihrer Pferde gehört und auch heute sind die zwei noch sehr beliebt. Grund dafür sind unter anderem die zwei erfolgreichen Kinofilme von "Bibi und Tina". Ab Juli wird sogar ein dritter Teil gedreht.

Und wer hätte gedacht, dass "Sabrina", die Schimmelstute von "Bibi", in Tann-Lahrbach Zuhause ist? Der 16 Jahre

alte Vollblutaraber "Sarouc" "spielt" in den "Bibi und Tina"-Filmen das berühmte Pferd. Besitzerin Lene Husch ist selbst Schauspielerin, aber auch Showreiterin und Pferdetrainerin. Sie hat sich auf Freiheitsdressur spezialisiert und so gehorchen ihre fünf Pferde auf kleinste Bewegungen und Gedanken. "Das ist bei Filmpferden sehr wichtig. Die müssen sowieso schon einiges abkönnen: Die vielen Menschen beim Dreh, ungewohnte Orte und Kulissen, fremde Reiter, unbekannte Geräusche – Filmpferde dürfen sich von so etwas nicht aus der Ruhe bringen lassen. Sie müssen perfekt von ihren Trainern vorbereitet werden", erklärt Husch. Ihre Pferde waren von Suzanne Struben von der Firma "Filmpferde.com" für den Film ausgewählt worden, die Vierbeiner und Stuntreiter vermittelt.

Neben beeindruckenden Pferdeshows bietet Husch Kurse für interessierte Pferdebesitzer und -Freunde gibt. ",Wenn Pferde flüstern’ nenne ich die Kurse. Denn ich möchte, dass die Teilnehmer lernen,  ihr Pferd zu verstehen. So wird das Zusammenleben und das gemeinsame Arbeiten wesentlich entspannter. Die Kommunikation zwischen Zwei- und Vierbeinern soll vertieft werden durch leichtes und lockeres Training mit viel Spaß und ohne Druck."

Genau auf diese Weise trainiert Husch ihre Pferde. Wenn man sie beim Training beobachtet, sieht man, wie viel Spaß sowohl sie selbst, als auch ihre Pferde haben. "Meine Pferde sehen das Training nicht als Arbeit an. Für sie ist es Spiel und Spaß. Sie freuen sich auf das Training, sie bieten sich mir an, aber zwischendurch machen wir auch immer wieder ein bisschen Quatsch", lacht Husch.

"Cabanero", ein achtjähriger Andalusier ("PRE" – Pura Raza Espanola)  von Husch war ebenfalls in einem "Bibi und Tina"-Film zu sehen – als "Magnifico". Außerdem hatte er die tierische Hauptrolle in dem "ARD"-Film "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" als Pferd einer Prinzessin.Für "Sarouc" beginnen im Juli die Dreharbeiten für den dritten Teil von "Bibi und Tina". Da steht er wieder als "Sabrina" vor der Kamera.

Öffentliches Training

Wer Lene Husch einmal bei ihrer Arbeit mit ihren Filmpferden über die Schulter schauen möchte, hat am Sonntag, 7. Juni, um 15 Uhr die Chance dazu. Auf dem Reiterhof "Hof Optimist", Hundsbach 11, in Tann gibt Husch Einblicke ins Training mit ihren geliebten Vierbeinern. "Ich zeige zur Filmmusik von ,Bibi und Tina’, was ein Filmpferd können muss und wie ich sie trainiert habe. Außerdem zeige ich ein paar kleine Zirkusnummern." Selbstverständlich dürfen die Zuschauer auch Fragen stellen.Das öffentliche Filmpferde-Training auf dem "Hof Optimist" kostet pro Person sechs Euro, Kinder unter sechs Jahren haben freien Eintritt.

Weitere Informationen zur Pferdeexpertin Lene Husch gibt es im Internet unter www.abraxah.de oder unter Telefon 0173/6559660.

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