Auf dem Pferderücken zu William Shakespeare

Die „Rhönreiter“ Maria Karadoukas und Laszlo Koller organisieren im Juli erstmals einen Theaterritt zu den „Bad Hersfelder Festspielen“.
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Die „Rhönreiter“ Maria Karadoukas und Laszlo Koller organisieren im Juli erstmals einen Theaterritt zu den „Bad Hersfelder Festspielen“.

Die "Theaterreiter" wollen im Juli von Gersfeld per Pferd innerhalb von drei Tagen zu den "Bad Hersfelder Festspielen" reiten.

Gersfeld/Bad Hersfeld - Maria Karadoukas und Laszlo Koller betreiben einen Reiterhof in Gersfeld, der sich „Die Rhönreiter“ nennt. Jetzt haben die beiden Pferdeliebhaber eine neue Idee aus der Taufe gehoben, denn sie wollen im Juli erstmals als Theaterreiter auf dem Pferderücken zu den „Bad Hersfelder Festspielen“ gelangen. „Bevor wir den Wanderreitbetrieb eröffneten ging ich in meiner alten Heimat gerne auf die ,Bad Vilbeler Festspiele’. Die Liebe an dieser Art von Kultur in Verbindung mit der Reise zu Pferd brachten uns auf die Idee“, sagt Karadoukas. „Mit dem Auto hinzufahren wäre zu einfach, die Vorfreude auf das Theaterstück wird durch die Langsamkeit der Anreise gesteigert“, fügt sie hinzu.

Sattelfeste Reiter

„Wir stellen uns eine Gruppe von maximal zehn Reitern vor“, so Karadoukas. „Die Teilnehmer sollten in allen drei Gangarten sattelfest und geübt sein“, so Karadoukas. Eine gute Grundfitness und ein Maximalgewicht von 85 Kilogramm sind ebenfalls Voraussetzung für den auf drei Tage angelegten Ritt. Am Sonntag, 7. Juli, geht es morgens per Pferd in Gersfeld-Gichenbach los. Die erste Übernachtungsstation ist im „Lothar-Mai-Haus“ an der Milseburg. Am Montag führt die Strecke durch die Vorderrhön und das Hessische Kegelspiel bis Hünfeld, ehe am dritten Tag Bad Hersfeld erreicht wird. Die Pferde finden beim dortigen „RSV Fuldawiesen“ Unterschlupf, die Reiter in der Nähe des Reiterhofes.

Am Dienstag, 9. Juli, geht es dann abends in das Stück „Shakespeare in Love“. Bereits die Abende während der Reise plant Karadoukas als Vorbereitung mit Liebesgedichten William Shakespeares zu verbringen. „Liebe und Romantik sind immer ein aktuelles Thema und die Art der Anreise passt ja in die Zeit Shakespeares“, sagt die Reiterin. Wer an dem Theaterritt teilnehmen möchte, kann auch sein eigenes Pferd mitbringen – sofern es entsprechende Kondition und Hufschutz hat. Der Rückweg am Morgen nach der Theateraufführung findet motorisiert statt. Im Preis des Theaterreitens von 690 Euro pro Person sind alle Übernachtungen und Verpflegung inbegriffen.

Weitere Informationen zum Theaterreiten gibt es unter www.rhoenreiter.com im Internet.

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