Papstmesse beim Weltjugendtag in Panama mit 160 Jugendlichen aus dem Bistum Fulda 

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Positive Bilanz aus dem Bistum Fulda zum Abschluss des Weltjugendtages in Panama / Begeistert von Papst Franziskus

Fulda - Papst Franziskus hat mit einer halben Million Jugendlichen den Abschluss des Weltjugendtages in Panama City gefeiert. Unter ihnen waren auch die Kleingruppen aus dem Bistum Fulda, die alle in einem der vorderen Sektoren des Platzes planmäßig unterkamen. Von dort hatten die rund 160 Jugendlichen, die mit auf das Abschlussgelände gingen, einen guten Blick auf die Bühne.

Zu Beginn fuhr Papst Franziskus im Papamobil über den Platz und kam direkt am Sektor der Jugendlichen aus dem Bistum Fulda vorbei. „Habt keine Angst davor, das Leben so zu nehmen, wie es kommt“, rief der Papst den jungen Menschen zu. Er erinnerte zudem die Jugendlichen daran, dass es nicht darauf ankomme, das größte Auto zu fahren, sondern auf die Frage zu antworten: „Für wen lebst du?“ Dabei kritisierte der Papst Missstände in Bildung und Arbeitsmarkt, die dazu führten, dass junge Menschen unsichtbar würden. Als Gegenstück stellte der Papst unter dem Jubel der Jugendlichen den heiligen Johannes Bosco (Don Bosco) vor, der die Jugendlichen ansah und ihr Leben so annahm, wie er es vorfand.

Vom Abschluss des Weltjugendtags begeistert äußert sich Anna Möller aus Kalbach. Die 23-Jährige gehört zur Kleingruppe der Tigerente, die verschiedene Jugendlichen aus dem Raum Fulda miteinander verbindet. „Mein Highlight war das Erlebnis der Vigil auf der Haupttribüne“, so Möller. Die Physiotherapeutin hatte von ihren Gasteltern Karten für diesen Bereich geschenkt bekommen und konnte so mit zwei weiteren die Feier hautnah mitverfolgen. „Es war total beeindruckend, die vielen Menschen von oben zu sehen. Außerdem tanzten die Tänzer direkt vor uns, weil wir in der ersten Reihe saßen“, berichtet Anna Möller begeistert.

Überhaupt sei die gesamte Stimmung beim Weltjugendtag ihr persönliches Highlight der ganzen Wallfahrt: „Es ist beeindruckend, wie die Jugendlichen hier ihren Glauben selbstverständlich leben. Jeder kann sein, wie er ist und der Glaube gehört als cool dazu und man ist stolz drauf. Das erlebe ich in Deutschland anders,“ so die Kalbacherin, die auch beim nächsten Weltjugendtag in Lissabon/Portugal im Jahr 2022 wieder dabei sein möchte.

Jugendpfarrer Alexander Best zieht am Ende des Weltjugendtages eine positive Bilanz: „Die Mischung aus den Orten des Vorprogramms und Panama City hat unsere Gruppe die Verschiedenheit des Landes gezeigt. Viele haben bezüglich ihrer Unterkunft große Einfachheit, aber auch große Vielfalt der Natur erlebt. Überall gab es eine große Herzlichkeit und viel traditionelle Musik in den Gottesdiensten. Zudem wurden wir immer mit großer Herzlichkeit empfangen. Das ganze Land freute sich über den Weltjugendtag und seine Gäste“, so Alexander Best.

Beeindruckt zeigt sich der Jugendpfarrer von Papst Franziskus, der sich für die Lebenswelt der Jugendlichen interessiere und sie konkret anspreche. Best lobte auch die Teilnehmer sowie die Leiter der Kleingruppen, die trotz verschiedener Herausforderungen mit guter Stimmung unterwegs seien.

Im Anschluss des Weltjugendtages in Panama City reisen die Pilger der Langfahrt weiter nach Kuba und werden dort drei Tage verbringen. Die Pilger der Kurzfahrt haben noch einen Tag, um Panama-Stadt zu erkunden, bevor sie wieder nach Hause fliegen. Die letzten Pilger treffen am 3. Februar wieder in Deutschland ein.

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