Piraten-Plage

Was waren das fr Zeiten. Als Piraten noch im Dienste ihrer Majestt - beispielsweise der englischen Kniging Elizabeth I. st

Was waren das fr Zeiten. Als Piraten noch im Dienste ihrer Majestt - beispielsweise der englischen Kniging Elizabeth I. standen - und fr Queen, Gott und Vaterland den Kopf hinhielten respektive ihre Gegner nicht selten um einen solchen krzer machten. ber die sieben Weltmeere segelte der spter geadelte Sir Francis Drake fr seine gleichermaen intrigant wie politisch geschickt agierende Regentin, um dann noch im heimischen rmelkanal quasi so nebenher die spanische Armada vernichtend zu schlagen.

In diversen lteren Hollywood-Schinken kmpfte Jahrhunderte spter Schnling Errol Flynn mit Degen und Machete auf schwankenden Planken der Leinwand, um dieser Tage von einem nicht minder hbschen und schwulen Kptn abgelst zu werden: Johnny Depp alias Jack Sparrow rettet mit seinen Pirates of the Carribean" dennoch die heiesten Matrosen-Brute und kmpft vor traumhafter Palmenkulisse wie ein Berserker mehr oder weniger erfolgreich gegen Untote, Unwetter und weitere Unbilden der aufgewhlten See. Wild wie im Westen geht es derzeit auch am Horn von Ost-Afrika zu - nur hat dies wenig mit Film-Idylle und schon gar nichts mit Happy-Ending-, vielmehr never-ending Storys und bad Boys zu tun. Die moderne Piraterie ist vor Somalias Kste mittlerweile zu einer wirklichen Plage geworden und stellt eine Bedrohung fr den weltweiten Wirtschaftsverkehr und Warenaustausch dar. Ganz zu schweigen von den diversen Todesopfern, die in diesem Konflikt schon zu beklagen waren, und auch von den vielen Geiseln, die sich noch in den Hnden der Kidnapper befinden, damit diese ihr schmutziges Lsegeld-Geschft abwickeln knnen. Und einmal mehr sind der Staatengemeinschaft die Hnde gebunden. Nach internationalem Recht drfen sich Handelsschiffe nicht bewaffen, ihre Besatzungen sind den taktisch geschickt wie ebenso schnell, quasi aus dem Nichts operierenden Piraten im Prinzip schutzlos ausgeliefert. Bis die in groer Entfernung schippernden Militrboote eingreifen knnen, sind die Seeruber meistens schon lngst wieder in ihren Verstecke an der gesetzlosen Kste verschwunden. Und werden einmal doch - wie jetzt auf Anordnung des obersten US-Marine-Befehlshabers Barak Obama - die Verbrecher von Elite-Einheiten ausgeschaltet, dann drohen die Ganoven gleich mit weitreichender Vergeltung. Eine See-Schlacht, bei der es nur Verlierer gibt. Auch vor Gericht. Da verlangen tatschlich Somalis in Kenia von der deutschen Bundesregierung Schadenersatz fr ihre Verhaftung. Das schlgt dem (Rum-) Fass doch glatt den Boden aus! Eine bse Brut, diese Piraten!

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