Neue Perspektiven nach Absage des Fuldaer Musicalsommers 2021

Planungen für Open-Air-Veranstaltungen

Kultur.Findet.Stadt
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Kultur.Findet.Stadt

Nach der pandemiebedingten Verschiebung der Premiere und der weiteren Aufführungen des Musicals „Robin Hood“ in Fulda auf das Jahr 2022 und damit verbundenen Absage des „Fuldaer Musicalsommer 2021“ zeigt die Stadt Fulda neue Perspektiven für das kulturelle Leben in schwierigen Zeiten auf.

Fulda. So soll die im vergangenen Jahr als Reaktion auf die Corona-Beschränkungen im Kulturbereich initiierte Open-Air-Reihe „Kultur.Findet.Stadt“ im Fuldaer Museumshof neu aufgelegt und ausgeweitet werden. Zugleich nutzen die Verantwortlichen die Gelegenheit der absehbar verlängerten Spielpause im Theaterbetrieb zu noch umfassenderen Sanierungsarbeiten im Fuldaer Schlosstheater.

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld betonte: „Die erneute Verschiebung des Musicalsommers um ein Jahr schmerzt alle, die sich für das kulturelle Leben in der Stadt interessieren, und auch alle, die sich von den Gästen des Musicalsommers schon in diesem Jahr dringend nötige Impulse für Hotellerie, Gastronomie und Einzelhandel in Fuldas Innenstadt erhofft hatten. Dennoch ist die Verschiebung angesichts der Pandemieentwicklung, grassierender Virusvarianten und der noch laufenden Impfkampagne richtig und konsequent. Wir setzen darauf, dass wir im Frühjahr 2022 eine umjubelte Musicalpremiere in einem vollbesetzten Schlosstheater feiern können“, so der OB. Den Musicalmachern sagte er für die Überbrückungszeit Unterstützung durch die Stadt Fulda zu. Wichtig sei, dass Fulda als herausragender Musicalsandort mit bundesweiter Strahlkraft erhalten bleibe.

Gleichzeitig freut sich der OB, dass es auch im Sommer 2021 attraktive kulturelle Angebote in der Innenstadt geben werde – flexibel angepasst an die durch die jeweiligen Corona-Vorgaben möglichen Rahmenbedingungen. So wird es von voraussichtlich Ende Juni bis Ende August die Veranstaltungsreihe „Kultur.Findet.Stadt“ mit etwa 50 Veranstaltungen im Museumshof geben. Das Open-Air-Programm mit Konzerten, Kabarett, Comedy, Vorträgen, Lesungen oder Slams in Kooperation mit dem Kulturzentrum Kreuz e.V. wird erneut im zentral gelegenen barocken und stimmungsvollen Ambiente des Museumshofes ausgerichtet. Bereits im vergangenen Jahr war für dieses Projekt ein gut funktionierendes Hygienekonzept entwickelt worden, so dass die Veranstaltungen entsprechend der Corona-Richtlinien mit dem Mindestabstand stattfinden können. Der Zuschauerraum umfasst etwa 250 bestuhlte Plätze, welche durch eine Überdachung vor Regen und Sonne geschützt sind. Das Programm setzt sich zusammen aus Angeboten sowohl regionaler, als auch überregionaler namhafter Künstlerinnen und Künstler.

Unterdessen wird sich das städtische Theater- und Konzertprogramm in der Saison 2021/22 ganz auf die Konzertformate und musikalisch-literarische Programme (vor allem im Fürstensaal des Stadtschlosses) konzentrieren, da der Umfang der Baumaßnahmen im Schlosstheater ausgeweitet wurde, um die pandemiebedingt schwierige Lage bestmöglich zu nutzen. Vor allem im Bereich der Lüftungs- und Bühnentechnik wird das Haus bis Frühjahr 2022 für die Zukunft bestens gerüstet sein. Alle Theater- und Konzert-Abonnements werden darum ein weiteres Jahr ruhen; wer eines innehat, braucht nichts zu unternehmen, und es fallen auch keinerlei Kosten an. Die stattfindenden Konzertveranstaltungen werden ausschließlich im Freiverkauf buchbar sein, da gebuchte Abo-Plätze nach wie vor nicht garantiert werden können. Alle Abonnentinnen und Abonnenten werden hierzu in Kürze auch noch persönlich angeschrieben. Der Start in die attraktive Konzertsaison 2021/22 ist aktuell für Oktober vorgesehen, das Programm und die Verkaufsmodalitäten werden - voraussichtlich monatsweise - ab September 2021 bekanntgegeben.

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