Point-Alpha-Preis 2019 geht an EU-Kommissionspräsidenten

In diesem Jahr wird der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker mit dem Point-Alpha-Preis geehrt.

Geisa - Der Präsident des „Kuratoriums Deutsche Einheit“, Christian Carius, teilte am Dienstag mit, dass der diesjährige „Point-Alpha-Preis“ an den EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker verliehen wird. Juncker habe sich stets als „Brückenbauer Europas“ erwiesen und es „in Krisenzeiten vermocht, scheinbar unüberbrückbare Positionen im Interesse Europas zusammenzuführen“.

Juncker wird die Auszeichnung am 17. Juni in der „Gedenkstätte Point Alpha“ selbst entgegen nehmen. Seit 2014 ist Juncker, der der Partei EVP (Europäische Volkspartei) angehört, Präsident der EU-Kommission. Vorher war er Regierungschef und Finanzminister in seinem Heimatland Luxemburg. Im Jahr 2010 wurde ihm der „Winfriedpreis“ der Stadt Fulda zuerkannt, den er ebenfalls persönlich im Stadtschloss entgegennahm. Der „Point-Alpha-Preis“ wird seit 2005 verliehen.

Die ersten Träger dieses Preises waren George Bush senior, Michael Gorbatschow und Helmut Kohl. Zudem gehören Vaclav Havel, Freya Klier, Felipe González, Miklós Németh und Wolf Biermann zu den bisherigen Preisträgern. „Alle Geehrten haben sich in besonderen Maßen an der Wiedervereinigung, Einheit und Frieden verdient gemacht.

Die Mitglieder des Kuratoriums sind sich einig, dass der historische Prozess der friedlichen Revolution von 1989 und die Hintergründe der Wiedervereinigung nicht in Vergessenheit geraten dürfen“, heißt es auf der Website der „Point Alpha Stiftung“. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert.

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