Polizeiaktion in Fulda: Terror-Zusammenhang?

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Spezialeinheit soll Wohnhaus in Fulda-Galerie gestürmt haben

Fulda - Im Zusammenhang mit einer möglichen Terrorgefährdung beim Musikfestival "Rock am Ring" hatte die Polizei drei Personen aus Hessen vorläufig festgenommen. Sie sollen der Salafistenszene angehören. Inzwischen sind die Verdächtigen wieder auf freiem Fuß. "Osthessennews" berichtet nun, dass es in diesem Kontext in der Nacht auf Samstag zu einer Aktion des Spezialeinsatzkommandos SEK in der "Fulda-Galerie" gekommen und das Wohnhaus einer türkischstämmigen Familie gestürmt worden sei.

Wie die "hessenschau" schreibt, waren die drei Verdächtigen  festgenommen und ihre Wohnungen durchsucht worden. Sie würden den Ermittlern zufolge der hessischen Salafistenszene zugerechnet. Einer der Festgenommenen soll verwandt mit einer Person sein, die wegen Terrorverdachts in Haft sitzt.

"Osthessennews" zufolge war einer der drei Verdächtigen offenbar in Fulda vermutet worden, weil er dort bei seinem Freund gemeldet war. 

Das Fazit des Einsatzes auf der "Fulda-Galerie", der von der Staatsanwaltschaft Koblenz "wegen Gefahr im Verzug" eilig in Auftrag gegeben worden sei: keine Beweismittel, keine Sicherstellung, keine Festnahmen. Das SEK habe schnell zusammengepackt und sei wieder abgezogen. 

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