Polizeikontrolle in Fuldas Innenstadt: Alle vier Minuten ein Verstoß

Nicht angeschnallt oder Handy benutzt: In zweieinhalb Stunden wurden 1.600 Euro an Bußgeldern erhoben 

Fulda - Wer sich beim Autofahren nicht anschnallt oder während der Fahrt das Handy nutzt, zahlt. Und weitaus schlimmer: Er gefährdet andere. Bei einer Verkehrskontrolle in der Fuldaer Innenstadt wurden gerade trotzdem erschreckend viele Verstöße festgestellt.

Die Kontrolle wurde am Montagmorgen vom Regionalen Verkehrsdienst Fulda und Beamten der Hessischen Bereitschaftspolizei durchgeführt und in nur zweieinhalb Stunden wurden 1.600 Euro an Bußgeldern erhoben. Alle vier Minuten wurde ein Verstoß festgestellt - etwa 30 Fahrzeuge und deren Insassen wurden angehalten. Davon waren insgesamt 23 Fahrzeugführer und deren Begleiter nicht angeschnallt; weitere zehn hatten während der Fahrt ihr Mobiltelefon in der Hand. Ein großer Anteil davon waren Berufskraftfahrer, die mit Lkw und Sprintern täglich auf den Straßen unterwegs sind.

Diejenigen, die nicht angeschnallt fuhren, mussten 30 Euro Verwarnungsgeld zahlen; für die Handynutzer gab es 100 Euro Strafe plus einen Punkt in Flensburg. Übrigens: Auch Fahrradfahrern droht bei Handybenutzung während der Fahrt ein Bußgeld - hier werden 55 Euro fällig.

Carsten Sippel vom Regionalen Verkehrsdienst Fulda fasst die Kontrolle besorgt zusammen: "Leider müssen die Polizistinnen und Polizisten immer wieder feststellen, dass die Verkehrsteilnehmer mit großem Unverständnis und Uneinsichtigkeit auf diese Kontrollen reagieren. Gerade in den Wochen des Schulanfangs, wo es besonders um die Verkehrssicherheit der ,Kleinsten', unserer Kinder, geht, sollten die ,Großen' doch ein Vorbild sein", so Sippel. Er kündigte an, in den nächsten Wochen weitere Kontrollen dieser Art durchführen zu wollen.

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