Preisgelder der Gegen-den-Herztod-Challenge verteilt

+

Bei der Aktion kamen je 250 Euro für "Hünfelder Sorgenkinder" und den "Ökumenischen Hospizverein" zusammen.

Hünfeld. Die Preisgelder, die bei der Challenge "Hünfeld gegen den Herztod" ausgelobt wurden, sollen gemeinnützigen Zwecken zugutekommen. Die gemeinsame Veranstaltung des "DRK"-Kreisverbandes Hünfeld und der "Helios St. Elisabeth Klinik Hünfeld" fand statt. Die größten Mannschaften mit den meisten wurden mit Geldpreisen belohnt. Die Sieger entschieden sich dafür, den gewonnenen Geldbetrag unter anderem für die Aktion Hünfelder Sorgenkinder und den Ökumenischen Hospizverein Hünfeld zu spenden.

Sandra Beres, Chefärztin der Inneren Abteilung, konnte die Preisgelder in Höhe von 500 Euro je zur Hälfte an die Vorsitzende der Aktion "Hünfelder Sorgenkinder", Rita Fennel, und an Ursula Winter vom "Ökumenischen Hospizverein" weiter. Auch die Spielgemeinschaft Michelsrombach/Rudolphshan will die Hälfte ihres Preisgeldes als Zweitplatzierter den Hünfelder Sorgenkindern spenden. Die andere Hälfte soll für die Vereinsarbeit genutzt werden.

Den dritten Platz belegt das "Eismann-Team", für die Alena und Rita Burkardt das Preisgeld in Höhe von 150 Euro entgegen nahmen. Auch die "Eismänner" wollen das Geld spenden. Allerdings seien die Überlegungen noch nicht abgeschlossen, an wen. Steffen Diegmüller bedankte sich bei allen Teilnehmern, die durch die Challenge ihre Kenntnisse zur Herz-Lungen-Wiederbelebung aufgefrischt hätten. Viele der 100.000 Herztoten jedes Jahr in Deutschland könnten durch den beherzten Einsatz von Ersthelfern gerettet werden.

Deshalb sei es wichtig, dieses Thema ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Auch Chefärztin Beres bestätigte, dass die Herzdruckmassage bei einem plötzlichen Herztod die Überlebenschancen deutlich verbessern könnten. Für Andrea Abel war es eine interessante Erfahrung, sagte sie, an Puppen realistisch üben zu können. Durch solche Auffrischung der Kenntnisse werde auch die Schwellenangst genommen, im Notfall zu helfen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

 24-Jähriger Unfallfahrer verstirbt in Klinik
Fulda

24-Jähriger Unfallfahrer verstirbt in Klinik

Ein 24-Jähriger schleuderte auf rutschiger Fahrbahn seitlich gegen einen Baum. Die Feuerwehr musste schwer eingeklemmten Fahrer befreien. Er verstarb am Abend in einer …
24-Jähriger Unfallfahrer verstirbt in Klinik
„Haben Sie Ihren 3G-Nachweis dabei?“: Corona-Kontrollen und deren Umsetzung in Bussen und Bahnen
Fulda

„Haben Sie Ihren 3G-Nachweis dabei?“: Corona-Kontrollen und deren Umsetzung in Bussen und Bahnen

Seit Mittwoch gilt in Zügen und Bussen sowie in Flugzeugen bei Inlandsflügen die 3G-Nachweispflicht nach dem geänderten Infektionsschutzgesetz. Wie wird das kontrolliert?
„Haben Sie Ihren 3G-Nachweis dabei?“: Corona-Kontrollen und deren Umsetzung in Bussen und Bahnen
„Ein Leben für die Kunst“: Jürgen Blum stirbt mit 84 Jahren
Fulda

„Ein Leben für die Kunst“: Jürgen Blum stirbt mit 84 Jahren

Der Künstler, Kunstorganisator und Begründer des Museums Modern Art in Hünfeld ist tot. Er wird bleibende Spuren in der Konrad-Zuse-Stadt hinterlassen
„Ein Leben für die Kunst“: Jürgen Blum stirbt mit 84 Jahren

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.