5. "Trend-Messe" wird am Donnerstag auf dem Messegelände Fulda-Galerie eröffnet und dauert bis Sonntag

322 Aussteller in zehn Hallen

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5. "Trend-Messe" wird am Donnerstag auf dem Messegelände Fulda-Galerie eröffnet.

Fulda. Mit bis zu 30 000 Besuchern rechnen die Organisatoren der "Trend-Messe", die in diesem Jahr zum fünften Mal vom 16. bis 19. März auf dem Messegelände Fulda Galerie stattfindet, und die täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet ist. Dies wurde bei einer Pressekonferenz am Montagvormittag deutlich. "Die Messe ist ein Schaufenster des regionalen Handwerks und keine Verbraucherschau, bei der die Besucher sofort etwas kaufen können. Vielmehr steht der Gedanke der umfassenden Information klar im Vordergrund, denn rund um die Themen Bauen, Renovieren, Heim sowie Haus und Garten können sich unsere Gäste, die aus einem Umkreis von bis zu 80 Kilometern erwartet werden, informieren". So die Aussage von Kreishandwerksmeister Claus Gerhardt, der gemeinsam mit Peter Kinold von der "Kinold-Ausstellungs GmbH" und weiteren Repräsentanten die Details präsentierte.

Gerhardt zufolge " sind der überwiegende Teil der ausstellenden Betriebe entweder regionale Unternehmen oder Zulieferer von regionalen Firmen". Die Messe leiste damit einen wertvollen Beitrag zur Wirtschaftsförderung in Osthessen. Gleichzeitig möchte man dem Kunden damit deutlich machen, dass ortsnahe Handwerksbetriebe und Dienstleister viele Vorteile böten - beispielsweise kurze Wege, direkte Gesprächsaufnahme und oftmals einen gewissen Bekanntheitsgrad. Sowohl Gerhard als auch Kinold und Ausbildungsleiter Stephan Bernhard vom Bildungszentrum Bau Osthessen betonten zugleich die hohe Bedeutung der Nachwuchsarbeit für das Handwerk. Die Innungen zeigten während der Messe die Vielseitigkeit ihrer Berufe in den Ausbildungshallen mit den Übungswerkstätten. Schüler und Jugendliche haben die Möglichkeit, sich selbst auszuprobieren oder sich an so genannte "Ausbildungsbotschafter" zu wenden. Der Eintritt ist für Jugendliche bis 17 Jahren kostenlos; gerade für Donnerstag und Freitag hätten sich bereits viele Schulen mit insgesamt rund 1000 Schülern angemeldet, die sich in den diesmal 15 Lehrwerkstätten informieren möchten. Dass sich solch fundierte Nachwuchsarbeit, die bereits im Vorfeld beginnt, auszahlt, betonte Dr. Herbert Büttner, der Sprecher der Kreishandwerkerschaft: Danach habe man im vergangenen Jahr von allen Kreishandwerkerschaften im Bezirk der Handwerkskammer Kassel mit einem Plus von 3,9 Prozent den höchsten Zuwachs an neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen verzeichnet.  "Viele andere Landkreise mussten im Gegensatz dazu sogar Rückgänge bei den neuen Ausbildungsverträgen hinnehmen", so Büttner. "Die Motivation bei allen Beteiligten ist sehr hoch", ergänzte Bernhard, der auch erwähnte, dass bei einer Modenschau die Themen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit behandelt werden sollen. Zudem werde eine Sitzbank versteigert und das Spiel "Sechs gewinnt" angeboten. Das Geld soll der Uni Gießen für Forschungsarbeiten bei der Krankheit Mukoviszidose bereitgestellt werden. 

Peter Kinold dankte den Verantwortlichen bei der Kreishandwerkerschaft  für die hervorragende Zusammenarbeit und Organisation. 322 Aussteller würden in zehn Hallen auf 32 000 Quadratmetern Fläche ihre Leistungsfähigkeit demonstrieren. Regionale Messen seien angesagt, weil es derzeit eine Renaissance von lokalen Themen, Produkten, Informationen und Dienstleistungen gebe. "Allerdings muss eine solche Messe immer innovativ sein und zeitgemäß agieren", so Kinold.  Dazu gehört seit 2014 beispielsweise die Überdachung des gesamten Freigeländes und das Mitmachen von zwei Großausstellern: von der Firma "EFM" und dem "Grillfürst". Joachim Weber, Geschäftsführer des "Grillfürst", ging darauf ein, dass viele Besucher "schmecken und genießen" wollten. Diesmal werde man in Kooperation mit der Firma "Nüdling" unter anderem zeigen, wie eine Outdoor-Küche mit Steinen und Grill aufgebaut und genutzt werden könne. Viele Besucher wollten "schmecken und genießen", und das werde ihnen geboten.

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