"Fuldaer trend-messe":  284 Aussteller auf 32.000 Quadratmetern

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Freuen sich auf die "trend-Messe": Michael Wißler, Claus Gerhardt, Peter Kinold, Gabriele Leipold, stellvertretende Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft, Dr. Herbert Büttner und Brigitte Schlottig, Mitarbeiterin der "Kinold-Ausstellungs GmbH" (von links)

Regionale Verbraucherschau startet am Donnerstag, 15. März, auf der "Fulda Galerie" und dauert bis einschließlich Sonntag, 18. März

Fulda - "Regionale Messen liegen weiter im Trend", betonte am Montagvormittag Peter Kinold, Geschäftsführer der "Kinold-Ausstellungs GmbH", die einmal mehr für die  "Fuldaer trend-messe" verantwortlich zeichnet. Diese findet vom kommenden Donnerstag, 15. März, bis einschließlich Sonntag, 18. März, jeweils  10 bis 18 Uhr, auf dem Messegelände "Fulda Galerie" statt. Auf 32.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren sich diesmal 284 Aussteller, "und damit verzeichnen wir eine stetige und sanfte Aufwärtsentwicklung". 40 Aussteller seien übrigens neu dabei.

Kinold stellte gemeinsam mit Kreishandwerksmeister Claus Gerhardt, dessen Stellvertreter Michael Wißler und Dr. Herbert Büttner, dem Geschäftsführer der "Kreishandwerkerschaft Fulda" , bei einem Pressegespräch Einzelheiten vor. In den zehn Messehallen werden rund 30.000 Besucher erwartet; das AreaL selbst sei bis zum Jahr 2022 für die Aussteller gesichert.

Nach Auskunft  von Gerhardt stehen einmal mehr umfassende Informationen für den Verbraucher zu folgenden Themenbereichen im Vordergrund, wobei der Sektor "Gesundheit" neu hinzugekommen sei:

• Bauen und Modernisieren

• Außenausbau und Gartengestaltung

• Haustechnik wie Elektro, Heizung, Sanitär und Klimatechnik

• Wohnen und Einrichten einschließlich Küchen

• Dienstleistungen rund um das Handwerk insbesondere Planen und Beraten

• Ausbildung und Nachwuchsförderung

Dem Handwerk fehle ausreichender Nachwuchs. Mit dem Ausscheiden der geburtenstarken Jahrgänge aus dem Arbeitsleben in den nächsten Jahren werde sich der Fachkräftemangel im Handwerk weiter verschärfen. Deshalb setzten die Verantwortlichen alles daran, die "trend-messe" auch immer mehr zu einer Plattform zur Gewinnung von Nachwuchs für das Handwerk auszubauen, Man lade junge Leute ein, auf der "trend-messe" zahlreiche Handwerksberufe praktisch auszuprobieren.

Gerhardt: "Deshalb ist das Handwerk auch in diesem Jahr wieder mit zahlreichen Lehrwerkstätten vertreten. Jugendliche haben dort die Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung Berufe praktisch auszuprobieren." An den ersten beiden Messetagen wird 28 Schulen aus Stadt und  Landkreis Fulda ein kostenloser Shuttlebus zur Verfügung gestellt, damit rund 1000 Schüler diese Lehrwerkstätten besuchen können. Dies erfordere einen hohen logistischen Aufwand, den man aber gerne leiste.

Alles in allem investiere man jedes Jahr allein auf der "trend-messe" einen hohen fünfstelligen Betrag in die Nachwuchsarbeit. Man halte das aber für gut angelegtes Geld und für eine Investition in die Zukunft, wovon auch der Verbraucher letztlich wieder profitiere. Denn nur mit gut ausgebildeten Fachkräften seien die Betriebe in der Lage, dem Kunden die gewünschte handwerkliche Leistung in hoher Qualität zu liefern.

Gerhardt: "Stehen Fachkräfte nicht mehr in ausreichender Zahl zur Verfügung, leiden sowohl die Handwerksbetriebe, denen Aufträge verloren gehen, als auch die Verbraucher, die keinen geeigneten Handwerker mehr finden können. Erste Anzeichen für eine solche Entwicklung sind bei uns bereits zu erkennen, was uns große Sorgen bereitet." Deshalb leiste  man mit der "trend-messe" auch einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wirtschaftsförderung.

Froh sei man über die enge Partnerschaft zur "Messegesellschaft Kinold", die das wirtschaftliche Risiko dieser Messe trage. Diese Partnerschaft zeige, dass die "trend-messe" zu einem Erfolgsmodell geworden sei und in dem Messestandort Fulda Potential stecke. Gerhardt: "Wir wünschen uns deshalb eine behutsame Weiterentwicklung dieses Messestandortes." - Eine Aussage, die auch Peter Kinold abschließend betonte. Er lobte die "Kreishandwerkerschaft Fulda" für deren Weitblick und das Team um Geschäftsführer Büttner für dessen hohes Engagement.

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