Prinzipien des Lebens: Astrologe Reinermann zur aktuellen weltpolitischen Lage

Was sagen die Sterne über die Lage auf unserem Erdball aus? Der Astrologe Volker Reinermann weiß es.

Osthessen - Die Planeten Pluto und Uranus bilden, mit zeitweisen Unterbrechungen, seit etwa 2010 ein kritisches Quadrat und kündigen damit tiefgreifende Umwälzungen an – für jeden einzelnen sowie auch in der ganzen Welt. Die Welt steht spätestens seit dieser Zeit massiv unter Wandelungsdruck. Angesichts der großen Bedeutung dieser Konstellation lohnt ein genauerer Einblick in die astrologische Betrachtung dieser herausfordernden Planetenverbindung – die jedoch glücklicherweise im Begriff ist, deutlich abzuklingen.

Die Planeten fungieren in der seriösen Astrologie als Urprinzipien des Lebens. So repräsentiert Pluto für den tiefgreifenden Wandel – und damit auch für den Tod im Sinne des Prinzips von „Stirb und Werde“. Die plutonische Urgewalt steht zudem für gewaltigen Druck sowie Fanatismus, was schließlich in eine unkontrollierbare Machtausübung und – in Spiegelwirkung – in Ohnmachtsgefühlen mündet. Seit 2008 befindet sich Pluto im Steinbock und verkündet eine Art Weltbeben. Seitdem sind Finanzwesen, Staatsstrukturen, Staatenbündnisse sowie überhaupt gesellschaftliche Ordnungen tiefgreifenden Wandelungsprozessen ausgesetzt. Uranus repräsentiert die unbändige Freiheit, die Revolution und somit Umbrüche. Seit 2010 befindet sich Uranus im Aufbruchszeichen Widder und entlädt seine uranischen Spannungen mit der Explosivität eines Blitzschlages. Aggressive Freiheitskämpfe, Rebellionen sowie Kriege stellen Bisheriges auf den Kopf und erzwingen radikale Neuanfänge.

Zeigt also bereits jedes einzelne Urprinzip für sich schwerwiegende Veränderungen an, so entwickeln Pluto und Uranus seit 2010 im konfliktträchtigen Gegeneinander ein enormes Potenzial der Druckentladung. Dazu zählen Geschehnisse wie 2010 der Arabische Frühling (Jahrzehnte währende Unterdrückung entlädt sich), seit 2010 die EU-Krise (Schuldenkrise, Rettungsschirme, Flüchtlingskrise sowie aktuell Brexit), seit 2013 der erbarmungslose Krieg in Syrien, seit 2014 die Ukraine- und Krim-Konflikte (Grenzverschiebungen mitten in Europa) – und nicht zuletzt die gesellschaftliche Spaltung in den USA in Verbindung mit dem neuen Präsidenten. Alle Geschehnisse münden zusammen genommen in eine tiefgreifende Veränderung des weltpolitischen Machtgefüges, die vor Jahren für völlig unmöglich gehalten worden wäre – nur eben nicht von seriösen Astrologen.

Hinzu kommen Naturkatastrophen größten Ausmaßes wie das Erdbeben 2010 auf Haiti mit 150.000 Toten und 1,5 Millionen Obdachlosen sowie 2010 der Ausbruch des Vulkans Eyjafjallajökull, der den Flugverkehr in Nord- und Mitteleuropa zeitweise lahmlegt. Bedenken wir zudem, dass Pluto Plutonium und Uranus Uran repräsentiert, kann eine Kernschmelze wie im Atomkraftwerk in Fukushima kaum mehr überraschen. Und dass aktuell ein Einsatz atomarer Waffen erstmals öffentlich ernsthaft in Erwägung gezogen wird, bestätigt ebenfalls diese hochbrisante astrologische Konstellation. Kriege haben immer eine lange Vorgeschichte. Zum Vergleich: Als während der Kuba-Krise Präsident Kennedy schließlich ultimativ mit dem Einsatz von Atomwaffen drohte, bildeten Pluto und Uranus ebenfalls eine sehr kritische Konstellation.

Was bedeutet das für die Welt? Grundsätzlich müssen wir uns auf neue weltpolitische Machtkonstellationen und Gesellschaftsmodelle einstellen. Seit 2008, dem Beginn der Finanzkrise, befindet sich Pluto im Steinbock. Was wir seitdem erleben, ist ein Wandel in unserem Verhältnis zum Staat. Wir können immer weniger vom Staat erwarten, der sich zusehends mit seinen Leistungen zurückzieht. Zudem unterliegen vertraute Staatsstrukturen einem tiefgreifenden Wandel, denken wir nur an die EU. Neue ernste Krisen sind im Frühjahr 2019 sowie in den Monaten um den Jahreswechsel 2019/2020 zu erwarten. Im Jahr 2023 tritt Pluto ins Zeichen Wassermann ein. Wir werden dann mehr auf uns zurückgeworfen sein. Zudem organisieren wir uns stärker in kleinen Gruppen und agieren selbstständiger. In jedem Fall werden wir dann als Individuen stärker gefordert sein. Die persönliche Freiheit, gepaart mit ausgeprägtem Sozialverhalten, wird dann der Schlüssel zum Glück sein – und nicht mehr der fürsorgliche Staat.

Was bedeutet das nun für jeden einzelnen? In früheren Jahren konnten die Menschen mit Veränderungen besser umgehen. Aufgrund der nun plötzlicheren und zugleich massiveren Veränderungen sind aber viele Menschen schlicht überfordert. Es geschieht einfach zu vieles zu schnell. Viele erkennen sich selbst kaum wieder und fühlen sich geradezu ohnmächtig. Insofern erfordern diese Zeiten einen sehr bewussten Umgang mit den Herausforderungen: Leben bedeutet Veränderung, Leben ist schließlich ein dynamischer Prozess, der nicht aufzuhalten ist. Die kritische Konstellation von Pluto und Uranus zeigt jedoch eine neue Dimension von Wandelungstiefe und -schnelligkeit. Sich gegen den Wandel zu stemmen würde jedoch den sicheren Niedergang bedeuten. Insofern ist Loslassen das Gebot der Stunde! Wir müssen uns dem Wandel stellen und dem Neuen bewusst öffen. Denn nur mit der bewussten Annahme und Verarbeitung dieses Wandels wächst unsere persönliche Freiheit.

Weitere Informationen gibt es unter www.volker-reinermann.de .

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