Auf Probelme der Kinder eingehen

Fulda. Die persnlichen und kreativen Ressourcen von Kindern und Jugendlichen frei legen und frdern - das ist das Prinzip der Soziala

Fulda. Die persnlichen und kreativen Ressourcen von Kindern und Jugendlichen frei legen und frdern - das ist das Prinzip der Sozialarbeit in der Domschule in Fulda. Das Besondere hierbei ist, dass das Amt fr Jugend und Familie der Stadt Fulda bereits seit dem Jahr 1990 erstmals in einer Schule aktiv ist. Ausgangspunkt waren eine zunehmende Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen und mutwillige Zerstrungen im Schulgebude", legt Brgermeister und Jugenddezernent Dr. Wolfgang Dippel dar. Diesen Problemfeldern sei durch die sozialpdagogische Begleitung erfolgreich entgegen gewirkt worden. Die Sozialarbeit baut auf eine enge Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Lehrkrften sowie auf das Zusammenwirken mit Vereinen und anderen Einrichtungen und Fachdiensten der Jugendhilfe. Schulsozialarbeit findet auerdem in der Brder-Grimm-Schule im Mnsterfeld und in der Cuno-Raabe-Schule im Ostend statt. Die jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vernetzen sich in Stadtteilarbeitskreisen mit anderen Akteuren vor Ort. Ziel ist, dass Kinder und Jugendliche eine auf ihre Persnlichkeit abgestimmte Untersttzung erhalten.

Umfangreiche Angebote

Wir nehmen uns Zeit fr die Schlerinnen und Schler und frdern inKleingruppen das kooperative, teamorientierte und solidarische Handeln", erklrt Diplom-Sozialpdagoge Ernst Bickel, der mit Untersttzung von Studierenden der Hochschule Fulda mit viel Engagement und Einfhlungs-vermgen umfangreiche Betreuungs-, Freizeit-, und Beratungsangebote fr den Hauptschulbereich der Domschule gestaltet. Durch gezielte Angebote mit Elementen aus der Freizeit-, Sport- und Erlebnispdagogik wird individuellen,sozialen, sprachlichen und schulischen Problemen der Kinder und Jugendlichen entgegen gewirkt und das Selbstwertgefhl des Einzelnen gesteigert.

Mittagesbetreuung

Den Kern der Sozialarbeit bildet die Mittagsgruppe fr die Klassen 5 bis 9, die montags bis donnerstags in der Zeit von 12.30 bis 15 Uhr stattfindet und in der gemeinsam gekocht und gegessen wird. Ein weiterer Schwerpunkt ist die pdagogische Mittagsbetreuung im sogenannten Freestyle"-Raum, die parallel den Fnft- und Sechstklsslern offen steht. Hier knnen sich die Kinder nach dem Unterricht entspannen, in der Turnhalle sportlich bettigen oder unter Aufsicht die Hausaufgaben erledigen. Fr beide Bereiche ist die Teilnahme nach einer Anmeldung verbindlich. Zusammen werden tglich 35 bis 40 Kinder betreut und gefrdert.

Wochenend- und Ferienveranstaltungen

Auerdem gibt es nachmittags und an Freitagen weitere kreative und sportliche Aktivitten, an denen alle Hauptschler/innen der Domschule teilnehmen knnen. Auch an einzelnen Wochenenden und in den Ferien finden spezielle Veranstaltungen fr die Domschler/innen statt. So gab es zum Beispiel in den Osterferien eine Skifreizeit in der Schweiz und fr die kommenden Sommerferien ist eine Kanutour auf der Fulda bis nach Kassel sowie eine Kajakfreizeit in der Frnkischen Schweiz geplant. Insgesamt nehmen mehr als ein Drittel aller Hauptschler/innen an den einzelnen Veranstaltungen der Schulsozialarbeit teil", hebt Dr. Dippel hervor. Besonderen Wert wird dabei darauf gelegt, dass die Eltern als Kooperationspartner fest eingebunden sind, so dass auch sie Beratung und weiterfhrende Hilfen in Anspruch nehmen knnen.

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