Prof. Dr. Nobert Lammert sprach zum 90-jährigen Bestehen des Autohaus Sorg

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Am gestrigen Montagabend sprach Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D., als Festredner zum 90-jährigen Bestehen des Autohaus Sorg.

Fulda - 

„Das Unternehmen ,Sorg’ ist ein Motor, der die Region stark macht“, bilanzierte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld am Montagabend bei der Feier zum 90-jährigen Bestehen des „Autohaus Sorg“. Über 400 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren in das Autohaus in der Kreuzbergstraße gekommen, um den Geschäftsführenden Gesellschaftern Helmut und Dr. Klaus Sorg sowie der Geschäftsführerin von „Sorg Premium Cars“, Dr. Mascha Sorg, zu gratulieren. „Sorg“ sei ein Unternehmen, das sich über Generationen hinweg mit der Region verbunden habe, meinte Wingenfeld. Seinen Anfang nahm die Erfolgsgeschichte 1928 mit dem Gründer Edmund Sorg („Fulda aktuell“ berichtete in der vergangenen Ausgabe).

„Zehn Jahre nach dem Ersten Weltkrieg und zehn Jahre vor dem Zweiten, noch verheerenderen Weltkrieg – die Zeiten waren schlecht, eine Gründung bedeutete Mut“, zeigte sich Festredner Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D., begeistert. Diesen Mut lobten ebenfalls der Bundestagsabgeordnete Michael Brand und „IHK“-Hauptgeschäftsführer Stefan Schunck in ihren Grußworten. „Wir werden auch den Mut haben, neue Strategien und Wege zu gehen“, so Dr. Klaus Sorg. „Unser Vater war davon überzeugt, dass die Menschen Mobilität benötigen.“ Zufrieden und glücklich zeigten sich die Sorg-Brüder über die Entwicklung des Unternehmens. Gemeinsam als Familie sei dieser Erfolg entstanden. Auch die soziale Verantwortung komme bei „Sorg“ nicht zu kurz. Dies würden die verschiedenen Projekte, die die Familie unterstützt, zeigen. „Wir haben als Unternehmen auch eine Verantwortung“, sagte Dr. Mascha Sorg, und ihr Vater Helmut fügte an: „Wer in einer Region lebt, sollte auch etwas zurück geben.“

Ein Thema, das auch Lammert beschäftigt, denn seine Festrede drehte sich um Wirtschaft und Ethik. „Ein nicht sehr festliches Thema“, witzelte er. „Aber die Familie Sorg wollte es so.“ Er zog einen Bogen zum Thema Globalisierung und stellte sich die Frage: „Gibt es Wirtschaftsethik überhaupt?“ Die Welt habe sich in 90 Jahren sehr verändert. Neue Aufgaben, neue soziale und gesellschaftliche Verhältnisse, würden eines ganz besonders fordern: Verantwortungsbewusstsein. „Das nicht vom Himmel fällt“, so Lammert.

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