Sicheres Abbiegen von Radfahrern: Rabanus-Maurus-Schule gewinnt Regionalentscheid der First Lego League

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Präsentierten aufgrund einer Terminüberschneidung in Fulda: Das Juniorenteam "Die Baumeister"
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Sonderpreis der Jury für das nicht-schulische Team „future.time“ aus Margretenhaun
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Siegerehrung der drei Gewinnerteams, die zum FFL-Semi-Finale Südwest in Mannheim fahren.

Spannender Wettbewerb an der Hochschule Fulda / Auch Teams der Wigbertschule und Marianum qualifizieren sich für Finale in Mannheim 

Fulda - Die Schülerinnen und Schüler der Rabanus-Maurus-Schule in Fulda haben den Regionalentscheid der First Lego League (FFL) an der Hochschule Fulda für sich entscheiden. Platz zwei in der Gesamtwertung erkämpfte sich das Team der Wigbertschule aus Hünfeld, das zum ersten Mal am Wettbewerb teilgenommen hat. Über den dritten Platz durfte sich das Marianum freuen. Alle drei Teams haben sich für das FLL Semi-Finale Südwest qualifiziert, das Anfang Februar 2020 in Mannheim stattfinden wird.

Zum fünften Mal bereits war der Hochschulcampus Austragungsort für die spannenden Wettkämpfe mit selbst konstruierten Lego-Robotern und die Präsentationen von Forschungsarbeiten der Schülerinnen und Schüler. Dieses Jahr drehte sich alles um das Thema “Gestaltet das Bauen der Zukunft“. Die Teams konnten einen eigenen Schwerpunkt setzen und kreative Ideen für bessere Orte zum Leben und Arbeiten entwickeln.

Die besten drei Teams präsentierten ihre Konzepte am Nachmittag auf der Bühne, darunter auch der Gesamtsieger, die Rabanus-Maurus-Schule. Sie hat eine Lösung für das sichere Abbiegen von Fahrradfahrern im Straßenverkehr erarbeitet. In einem Pilotprojekt mit der Stadt soll sie im kommenden Jahr sogar getestet werden. Das sogenannte Care System erkennt mittels eines Sensors, wenn sich Fahrradfahrer einer Kreuzung nähern, und löst dann eine für Autofahrer sichtbare Warnlampe aus.

Die Wigbertschule aus Hünfeld stellte ihre Ideen vor, wie sich steile Treppen in der Innenstadt mittels Rampen besser für Menschen mit Behinderung, für ältere Menschen oder Eltern mit Kinderwagen zugänglich machen lassen und lieferte damit einen Beitrag für mehr Barrierefreiheit in unseren Städten.

Das Team der Marienschule – auch zum ersten Mal mit dabei – präsentierte  „Städtequiz Fulda – Schau Dir Deine Stadt und nicht nur Dein Smartphone an!“

Für die Jury, der auch Stadtbaurat Daniel Schreiner und die Leiterin des Stadtplanungsamtes Eva Bödeker angehörten, war es keine leichte Aufgabe, die zahlreichen Beiträge zu bewerten.

Der Sonderpreis der Jury ging an das nicht-schulische Team „future.time“ aus Margretenhaun unter der Leitung von Heike Franck, die mit ihrem Team auf dem Dachboden der Großmutter für den Wettbewerb trainiert hatte. In der Gesamtwertung erreichte es immerhin den 13. Platz.

Außer Konkurrenz ausgezeichnet wurde das Team „Die Baumeister“, ebenfalls geleitet von Heike Franck. Es hatte eigentlich an der FFL Junior am selben Tag in Mannheim teilnehmen wollen, einem Format für die ganz kleinen Forscher. Wegen der Terminüberscheidung mit dem Regionalentscheid stellte es sein Lego-Modell zum Thema "Städtebau der Zukunft" und sein Poster in Fulda vor.

„Wir freuen uns über das große Interesse an der Veranstaltung und die steigende Zahl an Schülerteams, stoßen damit aber räumlich an unsere Grenzen“, sagte Sandra Blum, Projektkoordinatorin des MINTmachClubs Fulda, der die Veranstaltung organisiert. 19 Teams von 15 Schulen mit insgesamt 143 Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 9 und 16 Jahren nahmen teil.

Die Hochschule Fulda wird alle drei Siegerteams mit einem Reisekostenzuschuss in Höhe von jeweils 500 Euro unterstützen, um mögliche Zusatzkosten für die erfolgreichen Schülerinnen und Schüler zu vermeiden und allen die Reise zum Halbfinale zu ermöglichen. Um die Chancengleichheit für alle Schulen zu gewähren und keine Kostenbeiträge für Schülerinnen und Schüler zu generieren, werden in jedem Jahr die Kosten für die Anmeldung und die für den Wettbewerb notwendigen Spielfelder in Höhe von rund 300 Euro pro Team aus Projektmitteln der Hochschule Fulda finanziert.

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