1. lokalo24
  2. Lokales
  3. Fulda

Rasante Fahrt: Mit Auerochsen durch den Schnee

Erstellt:

Von: Antonia Schmidt

Kommentare

Eine rasante Schlittenfahrt erlebte die Redaktion von Fulda aktuell mit Willi Schmidt und seinen Auerochsen.

null
1 / 37 © Schmidt
null
2 / 37 © Schmidt
null
3 / 37 © Schmidt
null
4 / 37 © Schmidt
null
5 / 37 © Schmidt
null
6 / 37 © Schmidt
null
7 / 37 © Schmidt
null
8 / 37 © Schmidt
null
9 / 37 © Schmidt
null
10 / 37 © Schmidt
null
11 / 37 © Schmidt
null
12 / 37 © Schmidt
null
13 / 37 © Schmidt
null
14 / 37 © Schmidt
null
15 / 37 © Schmidt
null
16 / 37 © Schmidt
null
17 / 37 © Schmidt
null
18 / 37 © Schmidt
null
19 / 37 © Schmidt
null
20 / 37 © Schmidt
null
21 / 37 © Schmidt
null
22 / 37 © Schmidt
null
23 / 37 © Schmidt
null
24 / 37 © Schmidt
null
25 / 37 © Schmidt
null
26 / 37 © Schmidt
null
27 / 37 © Schmidt
null
28 / 37 © Schmidt
null
29 / 37 © Schmidt
null
30 / 37 © Schmidt
null
31 / 37 © Schmidt
null
32 / 37 © Schmidt
null
33 / 37 © Schmidt
null
34 / 37 © Schmidt
null
35 / 37 © Schmidt
null
36 / 37 © Schmidt
null
37 / 37 © Schmidt

 Milseburg - Eine Schlittenfahrt der anderen Art bot sich der Redaktion von „Fulda aktuell“ kürzlich. Denn der Schlitten wurde nicht von Pferden gezogen, sondern von den Auerochsen von Willi Schmidt. Die zahmen Auerochsen sind der ganze Stolz des Rinderexperten. Er hat sich zu Aufgabe gemacht, diese Urrinder-Art wieder zu züchten und in die Rhön zurückzubringen. Die Auerochsen aus seiner 18 Tiere starken Herde ziehen auf Festumzügen auch Wagen.

„Schlitten fahren die Tiere erst seit einem Jahr“, erklärt Schmidt. Am Freitag wurden sie nach einer langen Pause wieder vor den selbstgebauten Schlitten gespannt. Alle drei Ochsen sind Nachzuchten von Schmidt, der unter dem Namen „Yakwilli“ bekannt ist. Aufs Wort hören die rund 700 bis 800 Kilogramm schweren Tiere. Der Huf- und Klauenpfleger begegnet ihnen mit viel Ruhe und Respekt. „Für die Arbeit brauche ich viel Geduld. Nichts wird unter Zwang gemacht“, erklärt Schmidt. So dreht die Redaktion eine kleine Runde auf dem besonderen Schlitten. Erst führt Schmidt die Ochsen, doch dann lässt er den Strick los und die unerfahrenen Schlittenführer sind an der Reihe. Eine spannende Erfahrung, auch wenn, der Schlitten fast im Graben gelandet ist. Denn die Auerochsen sind sehr sensibel und aufmerksam, nehmen jedes Geräusch in der Umgebung wahr und laufen dort hin, wo ihre Neugier sie hin treibt. „Man muss schon richtig lenken“, sagt Schmidt, springt auf den Schlitten und zeigt, wie es richtig geht. Die Tiere sind dabei ruhig und entspannt. Auch ein Laie merkt, dass ihnen das richtig viel Spaß macht. „Jetzt sind sie vom Kopf her ausgelastet, denn nicht nur körperliche, sondern auch geistige Auslas-tung ist für zufriedene Tiere wichtig.“ Noch sind solche Schlittenfahrten nicht öffentlich buchbar. „Wir trainieren noch ein bisschen, um richtig sicher zu sein“, so der Rinderexperte.

Schmidt finanziert die Aufzucht der Urrinder durch Spenden und eigene Finanzmittel. Auch die „Bauerngemeinschaft Seiferts“ unterstützt den Tierschützer mit Weiden im Winter. Wer das Aufzucht-Projekt von Willi Schmidt unterstützen möchte kann dies auch mit einer Spende tun.

SPENDENKONTO Auerochsen Sparkasse Fulda DE 94 53 0501 8000 0145 2255

„Ich setze mich für eine artgerechte Tierhaltung ein und hoffe, dass viele meinem Beispiel folgen“, wünscht sich Schmidt, der selbst verschiedene Hilfsprojekte unterstützt und unter anderem für die Huf- und Klauenpflege der Tiere im „Heimattiergarten Neuenberg“ zuständig ist.

Auch interessant

Kommentare