Rasdorfer überzeugt bei "The Voice of Germany"

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Rasdorf. Der Sänger und Gitarrist Philip Bölter kam bei der "Pro7"-Castingshow weiter und ist jetzt im Team von "The Boss Hoss".

Rasdorf. Am letzten Donnerstag startete die dritte Staffel von "The Voice of Germany". Mit dabei war auch Philip Bölter aus Rasdorf. Der 25-Jährige überzeugte nicht nur mit seiner Stimme, sondern auch mit seinem Gitarrenspiel. Philip zählt zu den besten Gitarrenspielern seiner Altersklasse und bekam dafür den "1. Robert Johnson Guitar Award". Außerdem kann Bölter bereits einiges an Bühnenerfahrung vorweisen, die er in über 600 gespielten Konzerten gesammelt hat. Auch im Schreiben eigener Songs ist Philip Bölter sehr erprobt, schon über 100 eigene Lieder gehen auf sein Konto.

"The Voice of Germany" unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von den anderen Casting-Formaten auf dem Markt. Innerhalb von 90 Sekunden müssen die Kandidaten ihr Können vor Sängerin Nena, Alec und Sascha von "The Boss Hoss", Sänger Max Herre und Sänger Samu Haber von "Sunrise Avenue" präsentieren. Die vier Jury-Mitglieder sitzen dabei mit dem Rücken zur Bühne, können die Teilnehmer also nicht sehen. Damit soll ausgeschlossen werden, dass Kandidaten aufgrund von Äußerlichkeiten oder Show-Effekten weiterkommen. Die Stimme ist das einzige Indiz, nach dem sich die vier prominenten Juroren richten können. Gefällt der Gesang, so dreht sich der Stuhl des jeweiligen Jury-Mitgliedes durch die Betätigung des "Buzzers" um und der Kandidat ist weiter.

Philips außergewöhnliches Talent lässt sich alleine schon durch die Reaktionen der Jury ablesen. Alle wollten den Osthessen im eigenen Team wissen. Mit seiner Version von "Ryan Sheridons –The Dreamer" überzeugte Bölter nicht nur die Jury, sondern auch das Publikum von seinem Talent. Am Ende seines Auftrittes hatte Philip dann die Qual der Wahl. Entscheiden sich mehrere Jury-Mitglieder für einen Kandidaten, so darf dieser wählen, in welches Team er gehen möchte. Keine leichte Entscheidung, denn später treten die Kandidaten des jeweiligen Teams gegeneinander an. Nach kurzer Bedenkzeit zog es Bölter aber in das Team von "The Boss Hoss". Vielleicht keine schlechte Wahl, denn schon in der ersten Staffel konnte ein Mitglied des Teams "Boss Hoss" die Sendung für sich entscheiden.

In den nächsten Sendungen wird Philip nun mit seinen Coaches neue Lieder einstudieren und diese dann in der Sendung aufführen - stets im Vergleich mit den anderen Kandidaten. Auch wenn Philip die Staffel vielleicht nicht gewinnen sollte, so ist ihm zumindest ein hoher Grad an Bekanntheit sicher. Der Marktanteil von "The Voice of Germany" lag bei dem 14- bis 49-Jährigen bei über 23 Prozent. Im Durchschnitt sahen etwas mehr als vier Millionen Zuschauer die zweite Staffel. So oder so kann sich die Teilnahme an einer solchen Casting-Show für den ein oder anderen durchaus lohnen. Vom Talent des Casting-Show Kandidaten kann man sich in Fulda am 24. Oktober ab 19.30 Uhr im "Kulturkeller" überzeugen.

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