Redaktionsbesuch der Fuldaer Prinzenmannschaft: Freunde gehen durch dick und dünn

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Beim Redaktionsgespräch mit „Fulda aktuell“ (von links): Redakteurin Antonia Schmidt, Adjutant Jürgen Jahn, Mediaberater Matthias Kaib, Prinzenmariechen Doreen Sommer, Redakteur Christopher Göbel, Redaktionsleiter Bertram Lenz, Prinz Markus Maurus Musikus der LXXVIII., Ordonaz Stefan Labendsch, Mediaberater Andreas Duchrow und Adjutant Peter Bleuel.
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Prinz Markus Maurus Musikus, der LXXVIII. besuchte mit seinem Gefolge die Fulda aktuell-Redaktion.

Fulda - Schon lange hat man in Fulda darauf gewartet, dass Markus Günther an der Spitze der Fastnacht steht. In der Kampagne 2018/2019 ist es nun endlich soweit und der Maurer- und Stuckateurmeister ist seit dem 11. November als Prinz Markus Maurus Musikus der LXXVIII. von Fulda unterwegs. „Irgendwann klingelt das Telefon und es ist der Anruf, mit dem jeder gerechnet hat“, erzählt Prinz Markus bei seinem Besuch in der „Fulda aktuell“-Redaktion. Denn bereits nachdem sein Bruder Alexander als Prinz Alexander Fassadicus Maximus der LXXV. von Fulda in der Kampagne 2015/2016 die Fuldaer Foaset anführte, wollten die Macher der „FKG“ Markus als seinen Nachfolger küren. „Das war mir aber zu schnell“, sagt er heute. Gemeinsam mit seinem Bruder leitet er die Geschicke des Unternehmens „Günther Bau“. Der Prinz hat bereits Erfahrung als königliche Hoheit: 1999 war er als Prinz Markus Promillus, der 25. von Tuten und Blasen Oberhaupt der Rodetaler Narren. 2007, 2008, 2011 und in der letzten Kampagne 2018 war er als Adjutant der Rodetaler Prinzenmannschaft unterwegs. Und stand somit seinem jetzigen Adjutanten und Freund Jürgen Jahn zur Seite. Denn Jürgen führte als Prinz Jürgen, der 43. vom nicht mehr ganz so flotten Hobel die Rodentaler Fastnacht gemeinsam mit seiner Frau und Prinzessin Heike, die 18. die närrische Huxel, an. „Ich freue mich, dass ich Markus in dieser Kampagne begleiten darf“, so Jürgen. Eine lange Freundschaft und die Liebe zum Heimatdorf Oberrode und zur dortigen Fastnacht teilt Prinz Markus auch mit seinem zweiten Adjutanten Peter Bleuel. In 2007 standen Peter seine Freunde Markus und Jürgen als Adjutanten zur Seite als er als Prinz Peter XXXIII. von Bauerei und Sauerei von Oberrode das Zepter schwank. „Fulda ist schon etwas anderes“, sagt Peter. „Aber die Menschen haben uns alle gut aufgenommen“.

Neu in der eingefleischten Männerrunde ist das diesjährige Prinzenmariechen Doreen Sommer, deren Traum es schon immer war, einmal als Prinzenmariechen an der Seite des Prinzen zu stehen. Die 19-Jährige hat sich gegen einige Bewerberinnen durchgesetzt. „Man weiß ja nicht, wer Prinz von Fulda wird, wenn man sich um das Prinzenmariechen bewirbt“, erklärt Doreen. Zurzeit macht die leidenschaftliche Tänzerin das Abitur, daher brauchte sie nach dem Anruf der „FKG“ auch zwei Tage Bedenkzeit, ob sie in dieser Kampagne das Prinzenmariechen sein könnte. Denn mit rund 170 Terminen ist der Kalender der Prinzenmannschaft randvoll.

Als „Bodyguard“ und gute Seele begleitet Stefan Labendsch die Prinzenmannschaft als Ordonanz. „Ich sorge dafür, dass es der Mannschaft gut geht“, sagt der 28-Jährige. Als Zeremonienmeister steht Michael Rutkowski der Mannschaft bei.

Am kommenden Wochenende erreicht die Fuldaer Foaset ihren Höhepunkt. Für den Rosenmontagsumzug haben sich Prinz Markus und seine Gefährten etwas Besonderes für den Ex-Prinzen Alexander ausgedacht, der aufgrund der schlechten Wetterlage am Rosenmontag in seine Kampagne auf seinen Umzugswagen verzichten musste. „Alexander bekommt von uns einen eigenen Wagen, der dann vor unserem Wagen durch Fulda fahren wird“, verspricht Prinz Markus. Die Kampagne sei bislang eine gute gewesen. Man habe viele nette Leute kennengelernt und viele unvergessliche Erlebnisse gehabt. So hat sich während der Kampagne ein neues, geheimes Motto eingeschlichen. „Wenn wir uns Zeiten ausmachen oder wir denken, dass es Zeit zum Gehen ist, können wir das erst um ,Halber’ tun“, lacht Peter. „Das ist ein dehnbarer Bereich“, fügt Jürgen an.

Mit viel Spaß und Motivation startet die Prinzenmannschaft nun in die heiße Phase. „Fulda aktuell“ dankt für den Besuch und grüßt mit einem dreifachen „Föllsch Foll hinein“

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