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Redaktionshund Bruno: Die Bayern-Bazis

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Sie erinnern sich noch an "Bruno", jenen lustwandelnden Bären-Buben und Namensvetter von mir aus der Umgebung von Bozen, den es vor Jahren

Sie erinnern sich noch an "Bruno", jenen lustwandelnden Bären-Buben und Namensvetter von mir aus der Umgebung von Bozen, den es vor Jahren auf seiner Suche nach brunftigen Gespielinnen von Südtirol über die Alpen ins Reich der Bajuwaren verschlug? Dort wurde er von Bayern-Kini "Edi dem Letzten" prompt zum Problem-Bären erklärt und zum Abschuss freigegeben. Mittlerweile ist "Bruno" ausgestopft im Münchner Jagdmuseum zur Besichtigung und Belustigung freigegeben. Auch Edmund Stoiber hat diesen politischen Fehlschuss im Freistaat nicht überlebt, wurde stattdessen von Bayern nach Brüssel weggelobt und sorgt als EU-Kommissar für Wettbewerbsverzerrung ebenfalls für reichlich Gesprächsstoff und Gelächter.

Doch das Bergvolk am nördlichen Rand der Alpen "hat noch lange nicht fertig" – um den temperamentvollen italienischen Fußballtrainer Trapattoni zu zitieren und auf das eigentliche Thema überzuleiten: Die Bayern-Bazis. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Skandal aus südlichen Gefilden bundes-, ja fast weltweit für Schlagzeilen sorgt. Bayern-Präsi Uli Hoeneß, die bratwurstfleischgewordene Mutter Teresa, der selbsternannte Saubermann, das (pseudo-) moralische Gewissen der bundesdeutschen Fußballnation hat sich offenbar richtig verzockt und mit Steuern in der Schweiz verspekuliert. Nun droht er allen Medienvertretern, die sich an der angeblich "verbalen Lynchjustiz" beteiligen, mit rechtlichen Konsequenzen.

Der Redaktionshund lässt sich keinen Maulkorb anlegen und wird auch weiterhin seine Pfoten in die Wunden moralischer, politischer und rechtlicher Verfehlungen legen. Dann muss er auch bei "Schüttel-Schorsch" Georg Schmid und dutzenden anderen bayerischen Ministern und Landtagsabgeordneten fast jeder politischen Couleur im wahrsten Sinne des Wortes kräftig zubeißen, denn diese Bayern-Bazis hatten keine Skrupel, ihr Volk für blöd zu verkaufen und minderjährige Buben, Basen vierten Grades und zu allem und jederzeit bereite Ehefrauen als überteuerte Nebenjobber zu beschäftigen. Ministerpräsident Seehofer ist unterdessen zur "lahmen Ente" mutiert und wird sich im Hinblick auf die anstehende Wahl bestimmt bärbeißigen Attacken ausgesetzt sehen. Auch meine rudimentär vorhandenen Jagdhund-Gene machen sich schon bemerkbar...

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