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Redaktionshund Bruno: Rubbelt die Katz, schüttelt den Hund

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Kaum ist dieser komische koreanische Gangbang-, pardon, ich meine natürlich Gangnam-Style out, ist auch schon wieder ein anderes Internet-Video-Phän

Kaum ist dieser komische koreanische Gangbang-, pardon, ich meine natürlich Gangnam-Style out, ist auch schon wieder ein anderes Internet-Video-Phänomen in: Der Harlem-Shake. Als ich das erste Mal davon hörte, dachte ich zunächst an ein Milch-Mix-Getränk respektive einen coolen Frühlings-Drink, den findige New Yorker Barkeeper rechtzeitig zu Beginn der Freiluftsaison kreiert hätten, und die nun – wie so vieles andere Unsinnige und Nutzlose  aus dem Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten – über den großen Teich nach good old europe rübergeschwappt wären.

Weit gefehlt. Auch handelt es sich beim Harlem Skake nicht um die Nachwuchsgruppe der doch schon etwas in die Jahre gekommen Spass-Basketballtruppe Harlem Globetrotters. Nein, beim Shaken geht es schlicht und einfach nur  darum, möglichst dämlich rumzuzappeln.  Und wer könnte das besser als Hunde?! Also, wer hat’s erfunden? Ausnahmsweise einmal nicht die Schweizer.  Vielmehr eine Straßenköter-Gang im New Yorker Problemviertel Bronx. Das habe ich aus zuverlässiger Quelle von meinem Vetter vierten Grades erfahren. "Brownie" ist der Boss der Slumdogs vor Ort, und die hüten derart viele Flöhe in ihren verfilzten Pelzen, dass sie sich mehrmals täglich schütteln (müssen), um sich von diesen lästigen Plagegeistern zu befreien.

Die Schnauzer  der Bronx wurden dabei von 101 Dalmatinern im benachbarten Harlem derart perfekt nachgeäfft, dass deren Herrchen und Frauchen sich vor Lachen hin und her bogen. Zufällig war ein privates Film-Team vor Ort, das Menschen-Video zehn Minuten später auf You-Hund online. Der Harlem-Shake, der eigentlich ein Hunde-Schüttler ist, war als weitere weltweite Webwelle geboren.  Wenn ich allerdings sehe, was die Zweibeiner dabei so alles oben und unten, vorne und hinten – meist mies kostümiert, mitunter nur spärlich bedeckt  oder gar gänzlich unverhüllt – www durch die Gegend schütteln, dann kommt mir nicht selten das kalte Grausen und meistens sogar ein Beißreiz hoch. Rucki-zucki würde der Redaktionshund  gerne mal zuschnappen, um so für kosmetische Korrekturen zu sorgen. Wenigstens verbal muss das möglich sein. "Rubbelt die Katz" und "Schüttelt die Schnauze(r)" – bis zum nächsten Internet-Hype.

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