Redaktionshund Bruno: Weihnachtsgeschichte neu geschrieben

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Die Weihnachtsgeschichte gehört zum Standard-Repertoire eines jeden Christfestes. Muss sie nun neu- oder umgeschrieben werden? Der Bruno, als Hirten-

Die Weihnachtsgeschichte gehört zum Standard-Repertoire eines jeden Christfestes. Muss sie nun neu- oder umgeschrieben werden? Der Bruno, als Hirten-Hüte-Hund selbst (wenn auch nur ein kleiner und unbedeutender) Teil dieser geschichtsträchtigen Story, befürchtet  fast "ja": "Es ergab sich also zur Zeit anno domini 2012, dass ein Gebot von Kaiser Ecclestone ausging, um einschätzen zu lassen, wie groß denn nun die Chancen seien, dass  auch ‘mal ein anderes Formel-1-Team gewänne, als immer nur jener bunte Brause-Bolide aus dem okzidentalen Lande der Lederhosenträger und Alpenjodler. Diesen Wunsch teilte er mit einem dicken Hirten aus dem Hause der Sternenträger namens Haug, welcher Statthalter in Stuttgart und in diversen (Renn-) Ställen und Heerlagern rund um den Globus war.  Also begab sich  dessen Chef Zetsche zum obersten Statthalters des allmächtigen Herrn in die Stadt Roma, sozusagen in die Nähe der Höhle des Löwen (sprich der roten Scuderia mit dem schwarzen Pferdchen im Logo), um Papa Benedetto das neueste Kind unter dem Sternenzelt zu präsentieren und nach einer wenig erfolgreichen Alt-Weltmeister-Ära nun endlich wieder erfolgreichere Zeiten in die Annalen zu stellen. Zunächst wurde das "Kind" in allerhand Tücher gehüllt und – weil kein Platz in der Herberge des Heiligen Vaters mehr war – in einer mobilen Garage am Petersplatz untergebracht. Und es lagerten  Hirten mit ihren Herden und Hunden (auch der Bruno!) in der Nähe auf dem großen Feld beim Colosseum, die einem hellen Stern gefolgt waren. Und alle kamen schließlich an der Mercedes-, pardon, Marien-Säule vor der Spanischen Treppe zusammen – bezeichnenderweise am Fest "Mariä Empfängnis", als das Sternenkind feierlich enthüllt und Papst Benedikt mit seinem neuen Papa-Mobil zu einer Probefahrt durchstartete. Und jene, die diesem Schauspiel beiwohnten,  hatten – bis auf die fehlgeleiteten Ferrari-Jünger – große Freude am Spektakel, lobten den schnöden Gott Mammon und die teutonische Ingenieurskunst, wunderten sich jedoch sehr darüber, dass ausgerechnet in diesem Kontext der Pontifex maximus vor einer Verweltlichung des Weihnachtsfestes warnte. Doch die Masse der irdischen Heerscharen war voller Hochgefühl über das Geschehen und Friede herrschte bei den Menschen und Tieren seines Wohlgefallens." Bis auf den dicken Hirten. Der folgt am sofort dem Stern nicht mehr.

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